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Aktuelles

Nachlese: Scan Plus Baskets Elchingen vs. Uni-Riesen Leipzig

Nur mit sieben Spielern angetreten

29.01.2017 Sport

Jordan M. Faison im Spiel

Jordan M. Faison im Spiel , Quelle: Uni-Riesen Leipzig

Auf verlorenem Posten standen die Leipziger Basketballer am Samstag bei ihrer 72:94 (HZ 34:49) Niederlage beim Tabellendritten der Pro-B, den Scan Plus Baskets Elchingen. Grund dafür war jedoch nicht die sportliche Qualität oder die Einstellung des Teams, als vielmehr der Umstand, nur mit 7 Spielern die Reise ins westliche Bayern antreten zu können.

Durch eine zu Beginn der Saison zu optimistisch verhandelte Kooperationsvereinbarung mit Science City Jena fehlten neben dem Langzeitverletzten Guy Aud auch die beiden in Jena unter Vertrag stehenden Spieler Darian Cardenas Ruda und Richard Rietschel, die mit der Regionalliga-Reserve des Erstligisten in Zwickau antreten mußten.

„Ich verstehe nicht, wie man vor der Saison so blauäugig sein konnte, eine Kooperationsvereinbarung derart ungünstig auszuhandeln. Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand und konnten zum zweiten Mal zwei wichtige Spieler nicht einsetzen. Leider muss ich es akzeptieren, Jena hält sich an die vereinbarten Regeln, aber es ist ein Zeichen dafür, das in Leipzig nicht professionell gedacht worden ist.“ machte sich Trainer Anton Mirolybov schon vor dem Spiel Luft.

Der Spielverlauf entsprach den negativen Erwartungen: die Scan Plus Baskets Elchingen stehen nicht umsonst in der Spitzengruppe der Tabelle, das Team besteht aus vielen Profis mit langjährigen Erfahrungen auch aus der 1. und 2. Bundesliga Pro-A. Die Uni-Riesen konnten genau solange mithalten, wie die mangelnde Möglichkeit, Spielern durch Auswechslungen wieder Luft und neue Energie zu verschaffen und andererseits Stärken des Gegners durch taktische Einwechslungen einzuschränken, noch nicht relevant war.

Das 18:21 kurz vor Ende des 1. Viertels markierte den kürzesten Abstand des gesamten Spielverlaufs.  Ab dem zweiten Viertel konnten sich die Elchinger immer weiter absetzen. Das Leipziger Team um Kapitän Sascha Leutloff kämpfte, konnte aber auch aufgrund zunehmender Foulprobleme in der zweiten Halbzeit in der Defense nicht mehr gegenhalten. Eine gute Quote von der Dreipunktlinie (7 Treffer von 14 Würfen) gehört zu den positiven Aspekten auf Leipziger Seite. 

Insgesamt ein gebrauchter Tag für die Uni-Riesen, seinen Spielern machte der Trainer jedoch ein großes Kompliment: „Ohne eine realistische Siegchance die lange Reise nach Elchingen anzutreten und dann trotzdem zu fighten und sein Bestes zu geben, das zeigt, dass die Einstellung aller Spieler hervorragend ist, das macht mir Mut, die fehlenden Punkte und den Klassenerhalt mit dieser Mannschaft doch noch einfahren zu können.

Ich hoffe, bis zum Spiel gegen Bayern München 2 am nächsten Sonntag bleiben alle gesund, dann werden wir uns wieder auf Augenhöhe mit dem Gegner messen können.“

Es spielten: S.Leutloff (10 Punkte), V. Zimmer (3), A. Herrmann (2), J. Niedermanner (11), CJ McFarland (17), T. Billups (3), J. Faison (26)


Dieser Artikel wurde veröffentlicht von: Marcus Jaeger

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