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Adressen

Zoo Leipzig

Historischer Eingangsbereich

Historischer Eingangsbereich , Quelle: Zoo Leipzig

Wenn man von den Sehenswürdigkeiten Leipzigs spricht, muss der Zoologische Garten (Zoo Leipzig) mit genannt werden. Was dieser vielen anderen Zoologischen Gärten voraus hat, ist seine Lage. Er befindet sich im inneren der Stadt, an der Pfaffendorfer Straße, dort wo Pleiße und Parthe zusammenkommen. In wenigen Minuten ist er vom Leipziger Hauptbahnhof zu erreichen. Die Straßenbahnlinie 12 führt unmittelbar an seinen Haupteingang. Schöner noch ist der Fußweg vom Leipziger Rosental her.

Der Zoo der Zukunft in Leipzig nimmt seit der Jahrtausendwende vor 15 Jahren Gestalt an. Bereits seit dem Jahr 2000 realisiert der Zoo Leipzig das innovativeKonzept, das artgerechte Tierhaltung mit außergewöhnlichen Tierbegegnungenfür die Besucher und globalem Engagement für den Artenschutz in unvergleichlicherWeise vereint. Zahlreiche wegweisende und weltweit Maßstäbe setzende Projektesind bereits realisiert worden. Im Jahr 2015 folgen die nächsten Fertigstellungen und versprechen Spannung für große und kleine Entdecker.

Mit seiner Modernisierung zum Zoo der Zukunft hat sich der Zoo Leipzig in den vergangenen 15 Jahren zu einem der modernsten Tiergärten der Welt entwickelt und gehört sowohl für Besucher als auch in der Fachwelt zu den renommiertesten Zoos weltweit.Das größte Projekt in der erfolgreichen Entwicklung des Tiergartens ist die TropenerlebnisweltGondwanaland. Die europaweit einzigartige Halle entführt die Besucher in einenurwüchsigen Regenwald mit mehr als 24.000 tropischen Pflanzen und rund 300 exotischenTieren. Mit der Eröffnung hat der Zoo Leipzig einen Meilenstein auf seinem ambitioniertenWeg erreicht. Statt Beton, Stahl und Fliesen prägen weitläufige, den natürlichenLebensräumen nachempfundene Gehege, schützende Baumbestände und groß-zügige Wasserläufe die Tropenerlebniswelt, die sich damit in das Erscheinungsbild desZoos einfügt. Subtropische 25 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit machen das Gefühlperfekt, einen tropischen Dschungel zu betreten, der per Boot, aus den Wipfeln derBäume und ebenerdig auf verschlungenen Pfaden erkundet werden kann. Im vergangenen Jahr hat der Zoo Leipzig das Leoparden-Tal für die vom Aussterben bedrohten Amurleoparden eröffnet und einen neuen Ausgangskomplex mit begehbarer Flamingolagune fertiggestellt, um die Besucherführung sowie den Service weiter zu optimieren.

Der Zoo Leipzig treibt die Umsetzung des ambitionierten Masterplanes 2020 auch imJahr 2015 mit Hochdruck voran. Die Arbeiten an der Kiwara-Kopje, der Bärenburg, denAffeninseln und im Gründer-Garten sollen im Verlauf des Jahres abgeschlossen werden,so dass die Besucher neben neuen, naturnah gestalteten Gehegen auch neue Tierartenkennenlernen werden. Die historische Bärenburg im Zentrum des Zoogeländes wird biszum Frühjahr in ein Besucherzentrum mit Serviceeinrichtungen und Klettergarten umgebaut.Hier entsteht "einer der schönsten Spielplätze Mitteldeutschlands", verspricht Zoodirektor Prof. Jörg Junhold.

In der Kiwara-Kopje, eine im afrikanischen Stil gehaltene Fels- und Steppenlandschaft,werden die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner gemeinsam mit Geparden und Husarenaffen leben. Die Eröffnung der Kopje, zu der drei Außengehege mit insgesamtmehr als 6000 m² gehören, ist für das Frühjahr 2015 geplant. Im Gründer-Gartenentstehen die Affeninseln, auf denen künftig Brüllaffen, Kaiser-Schnurrbarttamarine undGoldgelbe Löwenäffchen leben werden. Parallel zu den Masterplanprojekten wird weiteran der Sanierung und Rekonstruktion der Kongreßhalle gearbeitet, die am 29. Mai 2015zum 1000-jährigen Jubiläum der Stadt Leipzig eröffnet werden soll. Damit einher geht die Neugestaltung des historischen Konzertgartens.

Das verantwortungsvolle Masterplan-Konzept von Zoodirektor Prof. Jörg Junhold hateinen positiven Doppeleffekt, der die Attraktivität des Zoos für Bewohner und Besuchergleichermaßen erhöht: Zum einen bieten die naturnahen Lebensräume ideale Bedingungenfür die Tiere. Zum anderen erleben die Besucher auf ihrem Zoospaziergang einsinnliches Naturerlebnis und haben oft Barriere freie Einblicke in die Gehege. Ob beimBesuch der Totenkopfaffen in Gondwanaland oder an der Lippenbärenschlucht - überallbieten sich spannende Entdeckungsmöglichkeiten. "Unser Ziel ist es, mit dem Abschlussder Modernisierung bis 2020 einen weitestgehend gitterlosen, naturnahen 'Zoo der Zukunft'gestaltet zu haben", erklärt Zoodirektor Prof. Junhold.

Mit der Fertigstellung aller Masterplanprojekte wird der Zoo Leipzig die Themenwelten Afrika, Asien, Pongoland, Gründer-Garten, Gondwanaland und Südamerika umfassen.Schon jetzt führt ein Zoospaziergang einmal rund um den Globus und umfasst 160 MillionenJahre Erdgeschichte: In der sibirischen Tiger-Taiga können Besucher die Amurtigerhinter Wassergräben, an Felshängen oder "Auge in Auge" hinter einer Scheibe aus Panzerglasbestaunen. Die Weite der Kiwara-Savanne zieht Zoobesucher in ihren Bann. Aufrund 25.000 Quadratmetern naturgetreu gestalteter Savannenlandschaft schreitenRothschildgiraffen stolz über das Areal, galoppieren temperamentvolle Grévy-Zebrasdavon und zupfen Säbelantilopen an frischen Zweigen. Von der Terrasse der stilechtenKiwara-Lodge aus genießen die Besucher die einmalige afrikanische Kulisse. Der Elefanten-TempelGanesha Mandir ist ein weiteres Highlight im Zoo Leipzig. Dort erlebt der Besucher ein faszinierendes Schauspiel: Die grauen Riesen können durch eine Scheibe hindurch detailgetreu beim Baden unter Wasser beobachtet werden.

Über diese modernen Zooanlagen hinaus schließt das innovative Konzept Zoo der Zukunft viele Angebote rund um die faszinierende Tier- und Pflanzenwelt ein. Besucherkönnen ihren Alltag im Zoo hinter sich lassen und die Welt der Tiere mit allen Sinnenerleben. Die asiatische, afrikanische und südamerikanische Themengastronomie gehörtebenso zum Zoo Leipzig wie Gruppenangebote und besondere Events, z.B. Kindergeburtstage,Entdeckertouren und Bildungsangebote für Schüler zum Thema Artenschutz.


Geschichte

"Zum Wohl!" - Als der Gastwirt Ernst Pinkert am 9. Juni 1878 den Zoologischen Garten zu Leipzig als Privatunternehmen ins Leben rief, hatte man gute Gründe auf die Geburtsstunde dieser neuen Attraktion anzustoßen. Ausgangspunkt für die Zoogründung war die Übernahme der Gaststätte Zum Pfaffendorfer Hof im Jahre 1873. Schon drei Jahre später konnte man hier beim Genuss von Hopfen und Malz allerlei exotische Tiere bewundern. Denn der eifrige Wirt Pinkert hatte zur Belebung seiner Gastwirtschaft und zur Belehrung seiner Kundschaft während dieser Zeit begonnen, Tiere zur Schau zu stellen. Starker Unternehmergeist, ständige Erweiterungen an Fläche und Tierbestand, sowie gute Haltungs- und Zuchtergebnisse sicherten das Überleben dieses privaten Zoos. Schon 20 Jahre später, 1898, wurde der bis dahin als Privatunternehmen geleitete Zoo in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und - wie sollte es anders sein - der Gastwirt Ernst Pinkert in den Vorstand berufen.

Öffnungszeiten:
21.03. bis 30.04.: 9:00 - 18:00 Uhr
01.05. bis 30.09.: 9:00 - 19:00 Uhr
01.10. bis 31.10.: 9:00 - 18:00 Uhr
01.11. bis 20.03.: 9:00 - 17:00 Uhr



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Kontakt

Zoo Leipzig
Pfaffendorfer Straße 29
04105 Leipzig

Telefon: 0341 5933-500
Telefax: 0341 5933-303

Internet:

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