Stadtschwärmer Leipzig
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Apple bricht mit dem gewohnten Rhythmus. Im September 2026 sollen zuerst nur die Pro-Varianten in den Handel kommen, das Standardmodell folgt voraussichtlich erst im Frühjahr 2027. Genau deshalb wird über den iPhone 18 Preis so heftig diskutiert wie selten bei einer Generation, die Apple noch nicht einmal offiziell gezeigt hat.
Der Grund dafür liegt weniger im Design als in den Bauteilen. Speicherchips sind seit Monaten spürbar teurer geworden, und Apple hat die Preise für Macs und iPads Ende Juni schon angehoben. Wer sein Handy täglich für alles nutzt, von der Kamera über Banking bis zu den Apps bekannter wettanbieter, rechnet bei einem Aufpreis von mehreren Hundert Euro deshalb genauer nach als früher.
Das Basismodell startete beim iPhone 17 mit 256 GB bei 949 Euro. Weil das Standardgerät erst 2027 erscheint und technisch nur moderat zulegt, halten die meisten Branchenbeobachter einen Einstieg zwischen 949 und 1.049 Euro für realistisch. Ein Sprung über die 1.100er-Marke gilt beim kleinsten Modell als unwahrscheinlich.
Ein klassisches Plus-Modell gibt es nicht mehr, seinen Platz hat das dünne iPhone Air übernommen. Beim iPhone 18 Pro Preis kursieren zwei Lager: vorsichtige Schätzungen sehen 1.299 Euro als Startpunkt, aggressivere Prognosen sprechen von rund 1.500 Euro und mehr. Für den iPhone 18 Pro Max Preis liegen die Erwartungen zwischen 1.449 und etwa 1.750 Euro, je nachdem, wie stark Apple die Chipkosten weitergibt.
Die Aufpreise für mehr Speicher sind traditionell der Hebel, an dem Apple am liebsten dreht. Ein Blick auf die aktuellen Listenpreise und die Prognosen:
Modell | Speicher | iPhone 17 (UVP) | Prognose für 2026/27 |
| iPhone 18 | 256 GB | 949 € | 949 bis 1.049 € |
| iPhone 18 Pro | 256 GB | 1.299 € | 1.299 bis 1.499 € |
| iPhone 18 Pro | 512 GB | 1.549 € | 1.599 bis 1.749 € |
| iPhone 18 Pro Max | 256 GB | 1.449 € | 1.449 bis 1.649 € |
| iPhone 18 Pro Max | 1 TB | 1.949 € | ab 2.099 € |
Der neue A20-Chip soll im Zwei-Nanometer-Verfahren gefertigt werden. Jede neue Fertigungsstufe kostet pro Wafer mehr als die vorherige, und diese Rechnung landet am Ende auf dem Preisschild.
Der KI-Boom hat den Markt für Arbeitsspeicher regelrecht leergesaugt, in der Branche läuft das Phänomen unter dem Spitznamen "RAMageddon". Apple hat im Juni bereits Macs und iPads teils um bis zu 300 Euro teurer gemacht. Dass die iPhone-Reihe verschont bleibt, glauben nur wenige Analysten.
Der iPhone 18 Preis in Deutschland entsteht aus dem Dollar-Listenpreis plus Umrechnung plus 19 Prozent Mehrwertsteuer. Ein schwacher Euro schlägt damit direkt auf die UVP durch, weshalb Käufer in den USA oft günstiger wegkommen als in Europa.
Apple hält Einstiegspreise gern optisch stabil und verdient an den Ausbaustufen. Beim iPhone 17 Pro stieg der Startpreis um 100 Euro, dafür gab es doppelten Speicher. Genau dieses Muster erwarten viele auch für die kommende Generation.
Der A20 soll deutlich mehr Rechenleistung für Sprachmodelle direkt auf dem Gerät bereitstellen. Weniger Cloud, schnellere Antworten, mehr Funktionen ohne Internetverbindung.
Bei den Pro-Modellen bleibt es bei 6,3 und 6,9 Zoll, die Dynamic Island soll aber merklich schrumpfen. Auf der Rückseite sind eine variable Blende und ein neuer Bildsensor im Gespräch, was besonders bei wenig Licht etwas bringen dürfte.
Größere Akkus, eine verbesserte Kühlung und ein effizienterer Chip sollen zusammen für längere Laufzeiten sorgen. Gerade beim Filmen in hoher Auflösung ist das der Punkt, an dem viele Nutzer heute noch an die Grenze stoßen.
Die Form bleibt weitgehend erhalten, das Kameraplateau könnte etwas dicker ausfallen. Für Gesprächsstoff sorgt vor allem ein neues, auffälliges Rot in der Farbpalette der Pro-Modelle.
Der Einstiegspreis der Basisgeräte hat sich über drei Generationen kaum bewegt. Nach oben hin ist die Spanne dagegen offen geworden: Voll ausgebaut kostet ein iPhone 17 Pro Max mit 2 TB stolze 2.449 Euro.
Der Trend zeigt eine Schere. Unten hält Apple die Marke von rund 950 Euro, oben wächst der Abstand mit jeder Generation. Wer Speicher braucht, zahlt den Aufschlag.
Samsung positioniert seine Ultra-Reihe seit Jahren auf ähnlichem Niveau und legt Stift und stärkeren Zoom dazu. Preislich liegen beide Hersteller so dicht beieinander, dass am Ende meist das Betriebssystem entscheidet.
Google unterbietet Apple beim Einstieg regelmäßig um ein paar Hundert Euro und punktet mit Software-Funktionen. Chinesische Hersteller drücken zusätzlich über die Kamera in dieses Segment.
Apples Argument bleibt die Langlebigkeit. Fünf bis sechs Jahre iOS-Updates und stabile Wiederverkaufswerte relativieren den höheren Anschaffungspreis, wenn man das Gerät entsprechend lange behält.
Wann kommt das neue iPhone, und wann wird es tatsächlich günstiger? Zwischen Vorstellung und dem ersten echten Preisrutsch liegen bei Apple meist nur wenige Monate. Wer nicht zwingend am ersten Tag ein neues Gerät braucht, spart mit etwas Geduld einen dreistelligen Betrag. Entscheidend ist außerdem, wo man kauft und wie man das alte Handy verwertet.
Zum Start zahlt man die volle UVP und wartet oft mehrere Wochen auf Lieferung. Wer nichts überstürzt, bekommt dieselbe Hardware wenige Monate später messbar günstiger.
Erfahrungsgemäß rutschen die Straßenpreise nach zwei bis drei Monaten um 50 bis 100 Euro unter die UVP. Die größten Rabatte fallen typischerweise ins Frühjahr, wenn die Generation nicht mehr ganz neu ist.
256 GB reichen für Messenger, Musik-Streaming, ein paar Serien offline und mehrere Tausend Fotos. Wer iCloud nutzt, kommt damit über die gesamte Nutzungsdauer aus.
512 GB sind hier die sinnvolle Untergrenze. Ein paar Minuten Video in maximaler Qualität fressen mehrere Gigabyte, und große Spiele belegen inzwischen zweistellige Beträge pro Titel.
1 TB lohnt sich nur, wenn ProRes-Material direkt auf dem Gerät geschnitten wird. Ansonsten ist eine externe SSD deutlich billiger als der Apple-Aufpreis.
Viele fragen sich: Wann kommt das iPhone 18 raus? Ein genaues Datum ist noch nicht sicher, trotzdem lohnt sich schon jetzt die Frage, ob ein Upgrade auf dieses Modell überhaupt sinnvoll ist. Schauen wir uns das gemeinsam an.
Vom iPhone 17 aus fällt der Unterschied klein aus: schnellerer Chip, feinere Kamera, sonst viel Vertrautes. Vom iPhone 16 kommend spürt man vor allem das 120-Hz-Display und den größeren Basisspeicher.
Ab dem iPhone 13 oder 14 wird der Sprung deutlich. Akku, Kamera und Tempo liegen dann mehrere Generationen auseinander, und viele KI-Funktionen laufen auf der alten Hardware ohnehin nicht.
Die UVP senkt Apple praktisch nie. Bewegung kommt über den Handel, über Aktionswochen und über die Preise der Vorgängergeneration, die kurz nach der Vorstellung nachgeben.
Faltbare Displays, Zwei-Nanometer-Chips und teurer Arbeitsspeicher ziehen die Kosten nach oben. Ein faltbares Apple-Modell dürfte preislich ohnehin eine eigene Klasse eröffnen.
Zum 20-jährigen Jubiläum wird für das iPhone 19 ein komplett neues Design mit deutlich mehr Glas gehandelt. Solche Umbrüche waren bei Apple bisher immer der Moment, in dem die Preisgrenzen nach oben verschoben wurden.