Wie man sich als Unternehmensberater in Leipzig selbstständig machen kann

Sie finden Lösungen, wo andere sich nur einem komplexen Problem gegenübersehen: Unternehmensberater. Sie unterstützen Firmen dabei, ihre Strukturen zu verbessern und ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. Kurzum: Sie helfen Unternehmen dabei, gesteckte Ziele auch tatsächlich zu erreichen.

Wer seine Zukunft im Consulting sieht, stellt sich oft eine Frage: Wie klappt der Einstieg in die Unternehmensberatung?

Unternehmensberater in Leipzig werden: Welche Voraussetzungen sind gefragt?

Zunächst einmal muss gesagt werden: In Deutschland ist der Begriff „Unternehmensberater“ nicht gesetzlich geschützt. Folglich könnte jedermann die Berufsbezeichnung für sich beanspruchen und die entsprechenden Dienstleistungen anbieten – unabhängig von der eigenen Ausbildung und den Qualifikationen.

Allerdings trennt sich spätestens in der Praxis die Spreu vom Weizen. Denn fehlen im Consulting Fachkenntnisse und Erfahrung, wirken sich gravierende Beratungsfehler schnell geschäftsschädigend aus.

Um als erfolgreicher Unternehmensberater in Leipzig durchstarten zu können, heißt es zunächst: fundierte Kenntnisse der Betriebswirtschaftslehre sammeln. Dafür kann sich ein Studium in einer wirtschaftswissenschaftlichen Fachrichtung lohnen:

  • Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Wirtschaftsingenieurswesen

Doch auch als Quereinsteiger ist eine Karriere als Unternehmensberater möglich, sofern ausreichend fundiertes Fachwissen vorhanden ist. Wer etwa aus Branchen wie der Logistik oder der Wirtschaftsinformatik stammt, kann die Unternehmensberatung in diesen Bereichen anbieten.

Welche Leistungen kann ein Unternehmensberater anbieten?

Einerseits können Unternehmensberater E-Books oder Whitepaper auf Plattformen wie Shopify B2B anbieten. Andererseits sind sie direkt in Firmen tätig, um die dortigen Strukturen zu durchleuchten und mögliche Schwachstellen ausfindig zu machen. Auf welche Faktoren Unternehmensberater dabei genau achten, hängt zum großen Teil von der ausgewählten Spezialisierung ab.

Mögliche Felder im Consulting sind dabei:

  • Personalberatung: Unternehmensberater unterstützen ihre Auftraggeber darin, deren Arbeitgebermarke zu stärken oder Führungskräfte gezielt weiterzubilden. Auch die Gewinnung neuer Talente kann zu ihrem Aufgabenfeld gehören.
  • Strategieberatung: Im Rahmen der Unternehmensberatung werden Märkte, Mitbewerber und Trends analysiert. Dadurch lassen sich für Firmen neue Zielgruppen anvisieren oder neue Geschäftsfelder erschließen.
  • Finanzberatung: Unternehmensberater analysieren die finanziellen Strukturen eines Unternehmens, um unnötige Ausgaben aufzudecken und Kosten zu optimieren. Ebenso fallen das Controlling und die Liquiditätsplanung in ihren Aufgabenbereich.
  • IT- und Digitalisierungsberatung: Die Unternehmensberatung zielt auf die Ausarbeitung automatisierter Prozesse sowie die Implementierung neuer Software ab.

Ebenso können sich Unternehmensberater in Leipzig auf das Berufsfeld „New Work“ konzentrieren. Denn als wahrer Job-Magnet zieht die sächsische Großstadt zahlreiche moderne Arbeitnehmer an. Um diese anzulocken, die Mitarbeiterzufriedenheit und die Produktivität zu steigern, setzen Firmen vermehrt auf moderne Arbeitsformen. Deren Umsetzung im Unternehmensalltag kann ein wesentlicher Teil der Unternehmensberatung sein.

Wie macht man sich als Unternehmensberater selbstständig?

Selbstständige Unternehmensberater können sich ihre Projekte selbst aussuchen und ihre Arbeitszeit frei gestalten. Um ein erfolgreiches Beratungsunternehmen zu gründen, sind jedoch einige Schritte notwendig:

  • ein Unternehmenskonzept mit einer eigenen Spezialisierung entwickeln
  • sich von der Konkurrenz abheben, also ein Alleinstellungsmerkmal finden
  • einen durchdachten Businessplan erstellen
  • die passende Rechtsform wählen

Hinsichtlich der Rechtsform wird zwischen Freiberuflern und Gewerbetreibenden unterschieden. Klassischerweise ist das Consulting als freiberufliche Tätigkeit anerkannt. Wer zusätzlich jedoch umfangreiche Management-Dienstleistungen oder spezielle Software vertreibt, muss ein Gewerbe anmelden.

Ebenso sollten selbstständige Unternehmensberater überlegen, ob sie als Einzelunternehmer agieren, eine GmbH oder eine UG gründen wollen.

Der letzte Schritt in die Selbstständigkeit besteht schließlich darin, diese bei den zuständigen Behörden anzumelden. Ist man freiberuflich tätig, reicht dafür der Gang zum Finanzamt aus. Gewerbetreibende müssen sich zusätzlich an das zuständige Gewerbeamt wenden.

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