Stadtschwärmer Leipzig
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Wer nach Ideen für ein modernes, offenes Büro sucht, der stößt früher oder später zwangsläufig auf die Glastrennwand für das Büro. Im Vergleich zu geschlossenen Aufbauten bzw. Trockenwänden gelten Glastrennwände im Büro als besonders flexibel, pflegeleicht und kosteneffizient. Doch gibt es auch Fallstricke, auf die man achten muss?
Ein Hauptargument, das immer wieder genannt wird, wenn es um die Vorteile von Glastrennwänden für Büros geht, ist die Privatsphäre. In Großraumbüros ermöglichen Glastrennwände ein separiertes, individuelles Arbeiten.
Gleichzeitig ist es nach dem Einbau jederzeit möglich, mit Kolleginnen und Kollegen per Blickkontakt oder Handsignal zu kommunizieren, denn Glaswände sind in der Regel transparent. Allerdings: Wirklich schalldicht sind die meisten Glastrennwände im Büro nicht.
Vor dem Kauf sollte man sich deshalb Gedanken darüber machen, wie wichtig eine schalldichte Arbeitsatmosphäre im eigenen Büro ist. Sind Geräusche, die von anderen Arbeitsplätzen stammen, absolut unerwünscht, so kann sich eine mangelnde Schalldichte als Fallstrick erweisen.
Wer eine Glastrennwand für das Büro erwerben möchte, der sollte auf keinen Fall ein zu dünnes Glas wählen. Gerade wenn man vorhat, die Glastrennwand flexibel einzusetzen und regelmäßig umzupositionieren, ist ein hohes Maß an Stabilität wichtig.
Varianten aus Einscheiben-Sicherheitsglas widerstehen im Zweifel auch stärkeren Berührungen, leichten Stößen oder Schlägen. Auch doppelwandige Glasarten kommen in Büros häufig zum Einsatz.
Diese werden als Verbund-Sicherheitsglas bezeichnet und halten selbst starken Schlägen stand. In puncto Optik sind die unterschiedlichsten Varianten verfügbar. Neben klarem Glas kann man als Interessent
Als problematisch erweist sich in manchen Fällen die allzu schlichte Ästhetik von Glastrennwänden. Zwar steht eine minimalistische Gestaltungsweise bei vielen Innenarchitekten nach wie vor hoch im Kurs, aber zu manchen Büros und Branchen passt diese nur bedingt.
So darf es etwa in Kindereinrichtungen oder Schulen durchaus etwas bunter zugehen. In Anwaltskanzleien, Callcentern oder Verwaltungsgebäuden ist die minimalistische Ästhetik dagegen keinesfalls ein Problem, sondern vielmehr eine gewünschte, sehr gut zum Büro passende Gestaltungsvariante.
Obwohl vor dem Kauf von Glastrennwänden primär praktische Auswahlkriterien wie der Schallschutz und die Intimsphäre im Vordergrund stehen, sollten designierte Käufer den Punkt Ästhetik nicht vernachlässigen. In ästhetisch ansprechenden Büroräumen steigt erfahrungsgemäß die Zufriedenheit der dort Arbeitenden und somit auch deren Performance-Output.
Ein zentrales Kaufargument, welches für Glastrennwände spricht, ist die hohe Flexibilität. Glastrennwände können bei Bedarf umgestellt werden und erlauben somit eine flexible Raumaufteilung in Büros mit wechselnder Besetzung.
Gerade in Coworking Spaces sind sie deshalb sehr beliebt. Als potenzieller Käufer sollte man sich vor der Wahl im Umkehrschluss fragen: Benötigt mein Unternehmen diese hohe Flexibilität überhaupt im Büro?
Falls absehbar sein sollte, dass sich die Raumaufteilung in den kommenden Jahren so oder so nicht ändern wird und auch nicht ändern soll, kommen alternativ starre Lösungen wie Trockenbausysteme in Betracht.
Die hohe Flexibilität von Glastrennwänden würde in diesem Fall sinnlos verpuffen, da die Trennwand über Jahre am gleichen Platz bleiben würden. In diesem Fall wären auch keine modularen Systeme erforderlich.
Nur bei mangelhafter Planung können sich die Kosten für Glastrennwände im Büro durchaus als Fallstrick erweisen. Zwar sind die Einbaukosten im Vergleich zu Trockenbausystemen niedrig, aber dafür sind die reinen Anschaffungskosten relativ hoch.
Dies gilt insbesondere dann, wenn die Wahl auf ein zu teures Glas fällt. Aber: Faktoren wie ein geringerer Beleuchtungsbedarf durch das zusätzlich gewonnene Tageslicht gleichen diese hohen Anfangskosten nach und nach aus.
Wer die zuvor beschriebenen Fallstricke vermeidet, der wird mit seinen Glastrennwänden im Büro garantiert viel Freude haben. Wichtige Kriterien sind: Privatsphäre, Akustik, Kosten und Flexibilität.