Energiegenossenschaft Leipzig nimmt erste Solaranlage in Betrieb

In Sachen Energiewende ist man heute in Leipzig einen großen Schritt in Richtung Zukunft gegangen. Die Energiegenossenschaft hat auf dem Dach des Ludwig-Hupfeld-Centers seine erste Solaranlage in Betrieb genommen.

Seit dem heutigen Freitag produziert die Solaranlage auf dem Dach des Trockenturms der alten Pianofabrik Energie aus der Sonne. Insgesamt umfasst die Anlage 363 Module und eine Leistung von 85 kWp. Damit können circa 20 durchschnittliche Haushalte pro Jahr mit grünem Strom versorgt werden. Jetzt soll der Strom tagsüber aber erst mal von den ansässigen Unternehmen genutzt werden. Die Menge ist ausreichend, um die Firmen das ganze Jahr über zu versorgen.

Damit ist ein wichtiger Punkt in der Leipziger Energiewende erreicht. Denn erneuerbare Energien spielen überall eine immer wichtigere Rolle. Unternehmen wie auch Privatpersonen achten immer mehr darauf, wo der Strom herkommt, den sie verbrauchen. Und das ist auch gut so, denn das Bewusstsein der Menschen muss steigen. Nur so können wir der Ausbeutung und Belastung unserer Umwelt vorbeugen. Wie groß das Interesse an einem Wandel und einem besseren Umgang mit unserer Erde ist, konnte man auch am Besucheransturm auf den Leipziger Umwelttagen erkennen.

Grüne Energie muss nicht teurer sein

Das Projekt der Energiegenossenschaft Leipzig soll zeigen, dass Ideen auch in die Tat umgesetzt werden können und dabei nicht immer teure Bankkredite notwendig sind. Die komplette Anlage und die Installation wurden ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge der Genossenschaft finanziert. So können die Gewinne, die jetzt erwirtschaftet werden, direkt wieder in das Unternehmen und an die Mitglieder zurückfließen. Durch die Solaranlage soll nicht nur die Energiewende, sondern auch eine umweltfreundliche Energieversorgung in der ganzen Region gefördert werden.

Nachhaltigkeit innen und außen

Beim Bau der Solaranlage stand nicht nur das Ergebnis der umweltfreundlichen Energiegewinnung im Vordergrund, sondern auch die Materialien sollten nachhaltig und ökologisch einwandfrei sein. Bei der eingesetzten Technik wurde auf erstklassige Qualität und Nachhaltigkeit geachtet. Und auch alle andren Materialien wurden unter umweltschonenden Aspekten ausgewählt.

Bis jetzt ist das Projekt durchweg auf positive Resonanz gestoßen, sodass weitere Maßnahmen dieser Art sehr wahrscheinlich in Angriff genommen werden.

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