Ein Klettergerüst, unendlich viele Möglichkeiten für die ganze Familie

Klettergerüste haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Aus starren Holztürmen mit fester Rutsche und einer Schaukel sind modulare Bewegungssysteme geworden, die mitwachsen und sich an die Bedürfnisse der ganzen Familie anpassen. Statt separater Geräte für Kinder, Jugendliche und Erwachsene entsteht ein einziger Rahmen, der Spiel, Sport und Entspannung an einem Ort vereint. Drei Systeme prägen dieses Segment im deutschsprachigen Raum besonders deutlich: die BERG PlayBase, das EXIT GetSet und das SALTA PlayFit. Alle drei verfolgen denselben Grundgedanken, setzen ihn aber unterschiedlich um.

Das Prinzip modularer Klettergerüste

Das Konzept basiert auf einem stabilen Metallrahmen, an dem sich Zubehör über ein einheitliches Befestigungssystem einhängen lässt. Schaukel, Kletternetz, Kletterwand, Turnringe, Trapez, Reckstange, Boxsack oder Basketballboard werden nicht fest verbaut, sondern lassen sich innerhalb weniger Minuten austauschen. So verwandelt sich derselbe Rahmen morgens in einen Spielplatz für Kleinkinder, mittags in eine Trainingsstation für Erwachsene und abends in einen Loungebereich mit Hängematte. Die Rahmen sind auf lange Nutzungsdauer ausgelegt, meist aus pulverbeschichtetem, verzinktem Stahl gefertigt und erfüllen die europäischen Normen für Spielgeräte im Heimgebrauch oder auch im öffentlichen Bereich. Wer die drei Systeme im Detail vergleichen und Zubehör kombinieren möchte, kann die aktuellen Modelle beim Fachhändler gartenspiel-profi.de entdecken.

BERG PlayBase: minimalistisches Design mit breitem Zubehörprogramm

Die BERG PlayBase erscheint in drei Ausführungen, nämlich TT mit zwei Reckstangen, TL mit einer Reckstange und einer Leiter sowie LL mit zwei Leitern, jeweils in den Größen Medium und Large. Der Rahmen kommt ohne Betonfundament aus, was den Aufbau vereinfacht. Auffällig ist die zurückhaltende Optik in Mattgrün oder Grau, die sich in bepflanzten Gärten einfügt, ohne wie ein klassischer Spielturm zu wirken. Das Zubehörprogramm reicht von Babyschaukelsitz und Nestschaukel über Kletternetz und Kletterwand 2.0 bis zu Rutsche mit Plattform, Fußballtorwand, Boxsack und Trapez. Alle Elemente werden am oberen Querbalken eingehängt und können frei kombiniert werden.

EXIT GetSet: Fokus auf Fitness und schneller Wechsel

Das EXIT GetSet gliedert sich in zwei Produktlinien, die Monkeybar-Serie mit Modellen wie MB300 und MB330 sowie die Powerstation-Serie mit stärkerem Fitnessbezug. Charakteristisch ist das Quick-Release-System mit Karabinerhaken, das den Wechsel zwischen Spiel- und Trainingszubehör beschleunigt. Neben klassischen Spielelementen wie Schaukel, Trapez, Turnringen aus Holz oder Kunststoff und Kletternetz umfasst das Sortiment ausgesprochene Fitnessartikel, darunter Dip Station, Push-up-Stange, Hantelstützen, Trainingsbank, Battle Rope-Ringe und Boxsack. Das Mindestalter für die Spielelemente liegt bei drei Jahren. Damit richtet sich das GetSet an Familien, in denen Kinder und trainierende Erwachsene denselben Rahmen nutzen.

SALTA PlayFit: robuster Rahmen mit doppelter Zertifizierung

Das SALTA PlayFit setzt auf einen Rahmen aus vollständig verzinktem Stahl mit 90 Millimetern Durchmesser und schwarzer Soft-Gloss-Pulverbeschichtung. Das Modell Monkeybar L ist auf eine Gesamtlast von 300 Kilogramm ausgelegt, die Variante XL auf 400 Kilogramm. Der Rahmen ist TÜV-geprüft und sowohl nach EN 71-8 für den Heimgebrauch als auch nach EN 1176 für den öffentlichen Bereich zertifiziert, was das PlayFit von den meisten reinen Heimspielgeräten abhebt. Die selbststabilisierenden Standfüße werden in Schnellbeton gesetzt. Das Zubehörprogramm reicht von Schaukel, Nestschaukel, Trapez mit Ringen und Kletternetz bis zu Basketballboard, Skateboardschaukel, Boxsack und Trainingsbändern. Bei einer Fallhöhe von mehr als 600 Millimetern empfiehlt der Hersteller einen stoßdämpfenden Untergrund, etwa Rindenmulch ab 300 Millimetern Schichtdicke, Holzhackschnitzel oder Fallschutzmatten.

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