Stadtschwärmer Leipzig
Wer keinen Insider kennt, schnappt sich dieses Buch und wird an die liebsten Orte von waschechten... Weiterlesen
Herbstzeit ist Pilzzeit. September und Oktober gelten als Hauptsaison für das Pilze sammeln. In Leipzig und Umgebung gibt es viele Möglichkeiten um Pilze zu suchen.
Pilze sind sehr gesund. Sie sind voller wichtiger Nährstoffe und extrem kalorienarm. Pilze stecken voller Ballaststoffe und Proteine.
Sehr beliebt zum Pilze sammeln in Leipzig sind die Neue Harth südlich von Leipzig, der Tannenwald im Leipziger Norden, das Paunsdorfer Wäldchen oder das Küchenholz, da diese bequem ohne Auto erreicht werden können. Etwas weiter weg, im Oberholz in Großpösna, in der Dübener Heide, Dahlener Heide, Colditzer Forst, Wermsdorfer Forst, Tresenwald bei Machern oder im Presseler Heidewald und Morrgebiet, ist das Angebot natürlich viel größer.
Das Waldgebiet Neue Harth südlich des Cospudener Sees bietet in den Pappel-, Eichen- und Birkenbeständen gute Bedingungen für Sommer- und Herbstpilze.
Das Küchenholz im Südwesten (Kleinzschocher) von Leipzig umfasst eine Fläche von etwa 70 Hektar.
Der Tannenwald ist ein 251 Hektar großes Waldgebiet nördlich von Leipzig. Er ist dicht bewachsen und mit vielen kleinen Wegen durchzogen. Der Tannenwald ist vor allem von dichten Nadel- und Kiefernwäldern geprägt.
Das Oberholz ist ein etwa 600 Hektar großes Waldgebiet südlich der Gemeinde Großpösna im Landkreis Leipzig. Das Oberholz ist ein Mischwald mit Nadel-, aber größeren Laubwaldanteilen. Insgesamt kommen 13 Baumarten vor.
Der Naturpark Dübener Heide ist einer von insgesamt 104 Naturparken in Deutschland und Mitglied im Verband Deutscher Naturparke (VDN). Er erstreckt sich im Südosten Sachsen-Anhalts und im Nordwesten Sachsens über eine Fläche von 75.000 Hektar. Das Mischwaldgebiet wird vor allem durch Rotbuchen, Stieleichen, Traubeneichen und Kiefern geprägt.
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Die Dahlener Heide ist ein Landschaftsschutzgebiet im Norden Sachsens. Es wird von den Kleinstädten Dahlen, Belgern und Schildau begrenzt. Das teils mit dichten Kiefernmischwäldern bestandene Gebiet hat eine Größe von ca. 150 km². Die Laubwälder der Dahlener Heide prägen vor allem Rotbuchen, Kiefern sowie verschiedene Eichenarten.
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Der Wermsdorfer Forst ist ein ca. 13.000 Hektar großes Wald- und Landschaftsschutzgebiet in Nordwestsachsen. Es wird von den Orten Oschatz, Collm, Wermsdorf, Sachsendorf, Dornreichenbach und Luppa begrenzt und durch die Bundesstraße 6 durchquert. Vor allem Eichen, Buchen, Kiefern sowie verschiedene Misch- und Fremdbaumarten prägen das Bild Im Wermsdorfer Forst.
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Der Colditzer Forst ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Nordwestsachsens und prägt seit Jahrhunderten die Landschaft. Er hat eine Größe von ca. 2.700 bis 3.000 Hektar und war historisch stark durch Nadelbäume (insbesondere Fichten) geprägt. Aufgrund von Trockenheit und Borkenkäferbefall findet seit Jahren ein aktiver Umbau hin zu standortgerechten Mischwäldern statt.
Wichtig! Im Leipziger Auwald ist das Sammeln von Pilzen in den vier streng geschützten Naturschutzgebieten (Burgaue, Elster-Pleiße-Auwald, Lehmlache Lauer und Luppeaue) strikt verboten.
Pilze bieten viele gesundheitliche Vorteile und sind eine wertvolle Ergänzung für eine ausgewogene Ernährung.
Eine öffentliche Pilzberatung steht in Leipzig ist ganzjährig zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an alle Pilzfreunde und insbesondere an Pilzsucher, die sich zu ihren eigenen Funden erkundigen möchten. Im Stadtgebiet stehen DGfM-zertifizierte Pilzsachverständige zur Verfügung. Diese informieren kostenfrei telefonisch oder beraten nach telefonischer Vorabsprache.
Weitere Informationen dazu finden sie hier:
www.leipzig.de/oeffentliche-pilzberatung