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Blick in die Ausstellung: Experiment Künstlerehe, Foto: Sophie Weinhold
Blick in die Ausstellung: Experiment Künstlerehe, Foto: Sophie Weinhold

Experiment einer Künstlerehe

Die Leipziger Zeit der Schumanns

Dauerhaft Ausstellung
Schumann-Haus

Entdecken Sie die Leipziger Zeit der Schumanns mit allen Sinnen – im ersten Museum für ein Künstlerpaar! Gehen Sie dem „Experiment Künstlerehe“ auf die Spur.
Die hier entstandenen Werke „Das Ehetagebuch“ und der gemeinsam komponierte Liederzyklus „Liebesfrühling“ geleiten Sie durch das Museum, zeigen die Modernität des Ehepaares und wirken in unsere heutige Zeit hinein.

Dauerausstellung im Schumann-Haus Leipzig – dem ersten Museum für ein Musikerpaar: „Liebst Du …? … um Schönheit? … um Jugend? … um Schätze? … um Liebe?

Kutscheneinfahrt und historisches Treppenhaus
Betreten Sie über die Kutscheneinfahrt die erste gemeinsame Wohnung der frisch vermählten Schumanns und studieren Sie die Lebensläufe von Clara und Robert bis zur Eheschließung. SchülerInnen der Freien Grundschule „Clara Schumann“ begrüßen Sie und geleiten Sie durch das Museum.

Schumann-Saal
ROBERT UND CLARA SCHUMANN – EINE SCHAFFENSGEMEINSCHAFT
„Die Nachwelt soll uns ganz wie ein Herz und eine Seele betrachten …“ (Robert Schumann)
Nehmen Sie Platz und erleben Sie die Atmosphäre des Saales, in dem Clara und Robert Schumann berühmte und ihnen nahestehende Persönlichkeiten empfingen. Hören Sie extra für diesen Raum konzipierte Features, die u.a. Mariane Bargiel, die Mutter von Clara, Wilhelmine Schroeder-Devrient, eine der wegweisenden Gesangstragödinnen des 19. Jahrhunderts, und den Komponistenkollegen Felix Mendelssohn Bartholdy portraitieren.

Reisekabinett
WAS SIE ERFÜLLT, MACHT IHN KRANK.
„Jeder fragt, ob ich nicht reise – ich komme ganz in Vergessenheit“ (Clara Schumann)
Fahren Sie mit und begeben Sie sich auf die zwei von Leipzig aus gestarteten Konzertreisen nach Dänemark (1842) und Russland (1844). Die eindrucksvolle Russlandreise wird mit einem fantasievollen animierten Film vom Studio „Buchstabenschubser“ in Szene gesetzt. Im großen Schrankkoffer ist eine Auftrittsszene Clara Schumanns mit dem ihr gewidmeten „Frühlingslied“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy als Peppers Ghost von Ralph Gellwitzki nachgestellt. Außerdem sind das originale Nadelkissen von Clara sowie Reiseutensilien aus der Zeit ausgestellt.

Ausbildungskabinett
DAS WIECK’SCHE AUSBILDUNGSIDEAL UND SCHULE HEUTE
„Ich danke ihm Zeit meines Lebens für alle die sogenannten Grausamkeiten.“ (Clara Schumann)
Erspüren Sie Clara Schumanns Hand und bringen Sie darauf Töne und ganze Kompositionen von ihr zum Klingen: Erwin Stache entwickelte auf der Grundlage des Gipsabdrucks der originalen Hand der Pianistin eine außergewöhnliche Klanginstallation.

Nach anfänglichem Klavierunterricht bei der Mutter Mariane Bargiel erstellte der Vater Friedrich Wieck ein Ausbildungskonstrukt, welches sich heute noch im künstlerischen Konzept der im Schumann-Haus ansässigen Freien Grundschule „Clara Schumann“ in Ansätzen widerspiegelt.

Ehe-Experimentier-Raum
„LIEBE UND KUNST“, „KINDER“ UND „GELD“
„Das Weib steht doch noch höher als die Künstlerin.“ (Robert Schumann)
Treten Sie ein und erleben Sie eine neue Kunstform! Mit Visualisierten Features von Magdalene Melchers verwandeln Sie den Raum mittels sechs Beamern in drei unterschiedliche Themenschwerpunkte. Inspiriert von Worten des Schumannschen Ehepaares wird die Zerrissenheit zwischen Liebe und Kunst, Freude und Last mit den Kindern, Reichtum an Gaben und Ringen um Geld, sicht- und hörbar. Umgeben von einer assoziativen Bildsprache erscheinen Zeilen in neuem Lichte, die der Welt zwar in Briefen und Einträgen im Ehetagebuch umfangreich zugänglich sind – und dennoch geheimnisvoll bleiben.

Einst schrieb Robert Schumann in diesem Raum u.a. die Frühlingssinfonie op. 38, die Dichterliebe op. 48 sowie sein Klavierquintett op. 44, das seine Frau im Gewandhaus uraufführte.

Klangraum
„… da vergißt man sich und alles um sich, man lebt und webt nur in Tönen.“ (Robert Schumann)
Ob Klang-Memory oder Geräuschkrimi: Spielen Sie in diesem Raum mit der Klanginstallation von Erwin Stache. Die Gegenstände, die an der Decke hängen, stammen aus der Zeit der Schumanns oder weisen auf damalige technische Erfindungen hin. Jedes Objekt lässt Töne, Geräusche oder ganze Musikstücke erklingen, wenn man sich darunter stellt.

Hörkabinett
CLARA UND ROBERT NACH 1840
„Jeder Deiner Gedanken kömmt aus meiner Seele, wie ich ja meine ganze Musik Dir zu verdanken habe.“ (Robert Schumann)
Hören und studieren Sie Claras und Roberts in Leipzig komponierte Werke und lesen Sie ausgewählte Literatur über die Schumanns.

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 14:00 - 18:00 Uhr
Samstag bis Sonntag: 10:00 - 18:00 Uhr

Öffentliche Führung:
sonntags 15:00 Uhr

Veranstaltungsort
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