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Jean-Pierre Vidal, Foto: Enrico Meyer / HHL
Jean-Pierre Vidal, Foto: Enrico Meyer / HHL

Zweite HHL Entrepreneurship Week vernetzt europäische Gründerszene in Leipzig

ZZweite Ausgabe der Konferenzserie baute auf dem Vorjahreserfolg auf und zog mehr als 550 Teilnehmende an

29.04.2026 Wirtschaft
HHL Leipzig Graduate School of Management

Die HHL Leipzig Graduate School of Management und die Stadt Leipzig standen vom 22. bis 24. April 2026 ganz im Zeichen der europäischen Gründungsförderung. Die zweite „HHL Entrepreneurship Week“ brachte Teams führender Gründungszentren, Startup-Coaches, Forschende und Studierende aus ganz Europa zusammen, um den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die unternehmerische Praxis zu beschleunigen.

Die zweite Ausgabe der Konferenzserie baute auf dem Vorjahreserfolg auf und zog mehr als 550 Teilnehmende an, die das dreitägige Programm für Vernetzung und Austausch nutzten. Sie diskutierten unter anderem über den strategischen Einsatz von KI in Startups sowie zukunftsfähige Modelle zur Finanzierung und Verwaltung universitärer Gründungszentren.

Von Unternehmensnachfolge bis Technologietransfer

Den Auftakt bildete ein gemeinsames Format mit dem Unternehmerverband Sachsen e.V., bei dem sich regionale Unternehmerinnen und Unternehmer mit den Herausforderungen interner und externer Firmennachfolgen sowie -verkäufen auseinandersetzen.

Technologietransfer prägte den zweiten Konferenztag: In Kooperation mit „Stage Two“, Europas größtem Wettbewerb für universitäre Startups, widmeten sich der Forschungstrack und die „Stage Two Academy“ der praktischen Umsetzung. Anhand konkreter Fallstudien tauschten sich die Teilnehmenden zu Strategien aus, die wissenschaftliche Erkenntnisse in marktfähige Innovationen überführen.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit stärkt Europas Innovationskraft

Wie relevant grenzüberschreitende Formate wie die HHL Entrepreneurship Week für die Innovationskraft Europas sind, erklärte Jean-Pierre Vidal, Direktor des EIB-Instituts bei der Europäischen Investitionsbank, in seiner Eröffnungsrede: „Europas Universitäten sind das Rückgrat unseres europäischen Innovationsökosystems, doch Wissen allein reicht nicht. Wir brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer, da sie die Brücke zwischen Innovation und Wettbewerbsfähigkeit schlagen. Formate wie die HHL Entrepreneurship Week treiben diese grenzüberschreitende Vernetzung voran und zeigen jungen Entrepreneuren: Europa hat das Kapital und das Netzwerk, das ihr braucht, um eure Visionen hier zu verwirklichen.“

Die HHL Entrepreneurship Week schloss mit der studentisch organisierten „Accelerate Conference“ im SpinLab – The HHL Accelerator. Neben Keynotes, Paneldiskussionen und einem Pitch-Contest standen interaktive Workshops von Google und Samsung auf der Agenda. Das Themenspektrum reichte dabei von Technologietrends wie Vibe Coding über Investorenstrategien und Female Entrepreneurship bis hin zur Frage, inwieweit sich Unternehmertum im Hörsaal lehren lässt.

HHL setzt bundesweit Maßstäbe in der Gründungsförderung

Als Gastgeberin dieses europäischen Dialogs stellt die HHL im zweiten Jahr in Folge ihre Ausrichtung auf Unternehmertum unter Beweis. 2025 wurde die Hochschule zum siebten Mal in Folge vom Stifterverband als Deutschlands Gründerhochschule Nummer 1 ausgezeichnet. Mit Studienangeboten wie dem Master in Entrepreneurship und ihrem Frühphaseninkubator HHL DIGITAL SPACE stärkt die Business School Gründungsaktivitäten in Sachsen, fördert die Vernetzung mit etablierten Unternehmen und leistet damit einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region.

Links:
zur Website der HHL Entrepreneurship Week



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