Vom 3. bis 8. November 2026 präsentiert die euro-scene Leipzig ihre 36. Festivalausgabe mit einem Fokus auf die kanadische Provinz Québec. Fünf Gastspiele geben Einblick in eine Tanzszene von außergewöhnlicher Vielfalt und internationaler Strahlkraft.
Das diesjährige Festivalprogramm umfasst insgesamt 36 Einzelveranstaltungen aufgeführt auf verschiedenen Bühnen in ganz Leipzig: 13 Gastspiele darunter 2 Double-Bills, 3 Uraufführungen, 3 Europapremieren, mehrere Deutschlandpremieren und 4 Festival-Koproduktionen sowie das plus-Programm mit unter anderem 2 Filmen, Talks, einer Lesung und mehreren Tanz-Masterclasses.
Die eingeladenen Künstler/-innen kommen dieses Jahr unter anderem aus Deutschland, Frankreich Großbritannien, Syrien, Korea, dem Iran, Italien und der Schweiz.
Leitmotiv Heimat
Unterschiedliche Perspektiven auf das, was Heimat heute bedeuten kann, ziehen sich wie ein roter Faden durch das gesamte Programm des Festivals. Zu den Höhepunkten zählen mehrere Theaterstücke.
Jaha Koo sucht in“Haribo Kimchi” mit feinem Humor nach seinem Platz zwischen Europa und Korea, Haribo und Kimchi. Migrantische Saisonarbeitskräfte, die jedes Jahr zur Olivenernte nach Sizilien gehen, um dort unter prekären Bedingungen zu arbeiten, kommen in “Campobello” von Eva-Maria Bertschy aus der Schweiz zu Wort. In “The Child” von Afsaneh Mahian aus dem Iran ersuchen drei Frauen mit einem Säugling um Schutz an einer hochgesicherten Landesgrenze. Und die syrische Exiltheatergruppe Collective Ma’louba stellt sich in “Übungen für eine mögliche Rückkehr” der Frage, ob nach dem Sturz von Assad eine Rückkehr nach Syrien möglich ist.
Ein Highlight ist die kostenlose Vorstellung “Transport Exceptionnels” auf dem Leipziger Marktplatz am 7. November 2026. Hier trifft Mensch auf Maschine, klein auf groß, zerbrechlich auf übermächtig, ein spektakuläres, poetisches Duett zwischen einem Tänzer und einem tonnenschweren Bagger.
Weitere Informationen:
www.euro-scene.de
