Landschaften, die dem Kohleabbau folgen, haben ihre ganz eigene baukulturelle Qualität. Die Veranstaltungsreihe Netzwerk Baukultur wagt sich deshalb am Donnerstag, 19. Februar 2026, über die Stadtgrenzen Leipzigs hinaus: Hin zu den letzten beiden Tagebauen im Leipziger Süden, die die Landschaft geprägt und verändert haben. Unter der Überschrift „Letzte Kohle. Andere Landschaften“ spricht Baubürgermeister Thomas Dienberg mit dem Spaziergangsforscher Bertram Weisshaar über sein gleichnamiges Buch.
Sie diskutieren über die anstehende Transformation und blicken dabei insbesondere auf den Revierpark Profen, nur dreißig Minuten Zugfahrt von Leipzig entfernt: Dieser stellt schon jetzt ein Zeugnis der Industriekultur und eine beeindruckende Landschaft dar.
Die Veranstaltung beginnt 18 Uhr in der Stadtbibliothek (Wilhelm-Leuschner-Platz 10 – 11, 2. OG, Oberlichtsaal). Moderiert wird der Abend von Michael Berninger vom Stadt-Umland Landschaftspflegeverein LeipzigGrün.
Das Netzwerk Baukultur Leipzig möchte das für die Stadtentwicklung so wichtige Thema der Baukultur in die Öffentlichkeit tragen. Die Partner im Netzwerk – darunter neben der Stadt Leipzig die Leipziger Denkmalstiftung e.V. sowie der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten Sachsen – engagieren sich gemeinsam dafür, Leipzig durch reflektiertes Planen und Bauen lebenswerter zu gestalten. Alle Leipzigerinnen und Leipziger sind zu den Veranstaltungen herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.
Die nächste Veranstaltung der Reihe ist dann wieder am Donnerstag, 12. März 2026, ebenfalls ab 18 Uhr in der Stadtbibliothek. Verschiedene Vorträge drehen sich dann um die Frage, wie es auf dem Matthäikirchhof weitergeht.
Weitere Informationen zur Reihe sowie eine Übersicht über die Termine gibt es online unter www.leipzig.de/netzwerk-baukultur.
