Die Veranstaltungsreihe Netzwerk Baukultur Leipzig wartet am Donnerstag, 21. Mai 2026, ab 18 Uhr mit einer Exkursion auf Pfaden der Ostmoderne auf: „Mit dem Werkbund auf den Spuren der DDR-Sportbauten“ ist eine Exkursion durch den Campus Jahnallee. Die Führung übernimmt federführend Kerstin Gerland-Hain vom Baudezernat der Universität Leipzig, sie ist zugleich Mitglied im Werkbund Sachsen.
Das Sporthallengebäude mit Hörsälen wurde in den 1950er Jahren für die damalige Deutsche Hochschule für Körperkultur nach den ehrgeizigen Plänen von Hanns Hopp und Kunz Nierade erbaut – initiiert und kontrolliert durch die Staatsspitze.
Die Tour beginnt und endet am Campusplatz (Jahnallee 59, Haltestelle: Sportforum), bei Regen im Foyer des Haus 2. Der Rundgang zu Fuß ist nicht barrierefrei.
Alle Leipzigerinnen und Leipziger sind zu der kostenfreien Veranstaltung herzlich eingeladen, aufgrund begrenzter Platzkapazitäten ist allerdings eine Voranmeldung bis spätestens 18. Mai nötig. Dies ist per Mail möglich unter fuehrungen-sachsen@deutscher-werkbund.de (Betreff: 21.5. Leipzig). Interessenten, die keine anderslautende Rückmeldung erhalten, können an der Führung teilnehmen.
Das Netzwerk Baukultur Leipzig möchte das für die Stadtentwicklung so wichtige Thema der Baukultur in die Öffentlichkeit tragen. Die Partner im Netzwerk – darunter neben der Stadt Leipzig etwa die Leipziger Denkmalstiftung e.V. und die Ingenieurkammer Sachsen – engagieren sich gemeinsam dafür, Leipzig durch reflektiertes Planen und Bauen lebenswerter zu gestalten.
Zum nächsten Termin der Reihe, am 4. Juni, geht es in der Stadtbibliothek um neues Wohnen im Bestand des französischen Büros Lacaton & Vassal. Weitere Informationen zur Reihe sowie eine Übersicht über die Termine des Jahres gibt es unter www.leipzig.de/netzwerk-baukultur.
