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LWB Unternehmenszentrale in der Wintergartenstraße, Foto: Peter Usbeck
LWB Unternehmenszentrale in der Wintergartenstraße, Foto: Peter Usbeck

LWB errichtet Wohnanlage mit integrierter Kita

Freistaat Sachsen stellt Fördermittel zur Verfügung

22.08.2019Bauen
Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH

Im Beisein von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer wurde heute in Leipzig der Grundstein für ein durch den Freistaat gefördertes Wohnungsneubauprojekt gelegt. Mit dem Vorhaben ist die kommunale Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) in den geförderten Mietwohnungsneubau eingestiegen. In das neue Gebäudeensemble wird eine Kindertagesstätte integriert. Auf dem Grundstück in der innenstadtnahen Bernhard-Göring-Straße errichtet die LWB 97 Ein- bis Fünf-Raum-Wohnungen in fünf Gebäuden. Davon werden 61 entsprechend der Richtlinie gebundener Mietwohnraum des Freistaates Sachsen gefördert. Sie werden für eine Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter an Inhaber eines Wohnberechtigungsscheines der Stadt Leipzig vermietet. In das Quartier wird zudem eine Kita mit 96 Plätzen integriert. Die Fertigstellung ist für den Jahreswechsel 2020/2021 geplant. „Die Schaffung und der Erhalt von bezahlbaren Wohnungen ist für unsere Großstädte ein wichtiges Zukunftssignal“, so Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer anlässlich der Grundsteinlegung. „Deshalb freue ich mich, dass es hier in Leipzig richtig vorangeht, dass die LWB Nägel mit Köpfen macht.“ Der Freistaat fördere gezielt die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Stadt und Land. Kretschmer: „Den Bauleuten wünsche ich für das Bauvorhaben gutes Gelingen und der LWB weiterhin viel Erfolg als Bauherr und Vermieter.“

Ute Schäfer, LWB Geschäftsführerin Finanzen und Vermögenssteuerung, betonte die Verantwortung der LWB in Leipzig: „Als kommunales Wohnungsunternehmen sind wir für unsere Mieter und für unseren Eigentümer Stadt Leipzig zuverlässige und stabile Partner“, so Schäfer. Die LWB übersetze Wohnungspolitik in die wohnungswirtschaftliche Realität. „Wir sind Teil der Geschichte unserer Stadt und Teil der Zukunft“, so die Geschäftsführerin.
Die Investitionen der LWB in neue, mietpreis- und belegungsgebundene Wohnungen seien ohne Unterstützung durch den Freistaat nicht möglich. Schäfer: „Um weiterhin geförderten Wohnungsbau umzusetzen, wird dringend eine Neuauflage und Anpassung der Förderung benötigt. Wir wünschen uns zudem, dass der neu gewählte Stadtrat die Verantwortung der kommunalen Politik für die Wohnungswirtschaft stärkt.“

Iris Wolke-Haupt, LWB Geschäftsführerin Wohnungswirtschaft und Bau, hob anlässlich der Grundsteinlegung die Bedeutung des Projektes hervor: „Dieser Neubau markiert den Einstieg von Leipzigs größtem Vermieter in den geförderten Wohnungsbau.“ Er stehe zugleich für die „Vereinbarkeit verschiedener Nutzungsmöglichkeiten und entspreche den Anforderungen an das Bauen in wachsenden Städten“. Neben der Bernhard-Göring-Straße baut die LWB aktuell in der Littstraße und in der Straße des 18. Oktober insgesamt 256 Wohnungen. Vorbereitet werden Projekte in der Landsberger Straße mit integrierter Kita und in der Saalfelder Straße. Die meisten neuen Wohnungen sollen vom Land gefördert werden. Wolke-Haupt: „Wohnen muss trotz anhaltend steigender Baukosten bezahlbar bleiben. Wir stellen uns dieser Herausforderung, indem wir zum Beispiel Grundrisse weiter optimieren und Synergieeffekte durch standardisiertes Bauen nutzen. Zugleich sehen wir uns in gemeinsamer Verantwortung mit der Stadt und dem Freistaat Sachsen. Ohne öffentliche Förderung können sich die meisten Leipziger keine neu gebaute Wohnung leisten.“

Leipzigs Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau begrüßte, dass durch die LWB erstmals eine Kita direkt in eine neu entstehende Wohnanlage integriert wird. „In einer wachsenden Stadt wie Leipzig ist das Zusammenfassen oder Stapeln von Funktionen sinnvoll, weil so der Flächenverbrauch reduziert und Wege verkürzt werden können“, so Dubrau. „Wir müssen jetzt die Weichen für unsere weitere Stadtentwicklung stellen und alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens einbeziehen. Die Förderung durch die öffentliche Hand ist eine der Voraussetzungen dafür, dass Wohnen auch in Zukunft bezahlbar bleibt“, ergänzte



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