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Die Nordmanntanne für den Leipziger Weihnachtsmarkt, Foto: Frans Grummer
Die Nordmanntanne für den Leipziger Weihnachtsmarkt, Foto: Frans Grummer

Leipziger Weihnachtsbaum 2026 kommt aus dem Sauerland

Die rund 18,50 Meter hohe Nordmanntanne wird bereits am 2. November auf dem Markt aufgestellt

29.10.2026 Stadtinformationen
Stadt Leipzig

Nach vielen Jahren mit Weihnachtsbäumen aus dem Vogtland, kommt dieses Jahr ein Sauerländer auf den Leipziger Markt: Eine rund 18,50 Meter hohe Nordmanntanne aus dem Bestwiger Ortsteil Ramsbeck in Nordrhein-Westfalen ziert den Weihnachtsmarkt 2026. Sie wird bereits am 2. November auf dem Markt aufgestellt, damit sie noch vor dem Aufbau des Weihnachtsmarktes ab 9. November fertig dekoriert werden kann.

Über den sauerländischen Forstspezialisten Frans Grummer wurde der Stadt die Tanne angeboten. Seit über 30 Jahren bestückt das Unternehmen Märkte, Einkaufszentren und winterliche Veranstaltungen mit Bäumen auch in Übergrößen. Ein Baum aus heimischen Gefilden war trotz intensiver Suche in diesem Jahr nicht zu finden. Weder über den bisherigen Forstbetrieb aus dem Vogtland noch aus den zahlreich eingegangen Baumangeboten von Privathand aus Leipzig und Umgebung konnte ein passender Kandidat gefunden werden.

Die Nordmanntanne ist etwa 35 Jahre alt und über fünf Tonnen schwer. Beim Aufstellen des Baumes verschwinden von seiner eigentlichen Länge noch ca. 3,50 Meter in der Baumhülse, so dass der Baum den Marktplatz mit rund 15 Metern überragen wird. Die Aktion wird durch Personal und Technik der Branddirektion Leipzig und der Abteilung Stadtbeleuchtung des Mobilitäts- und Tiefbauamtes unterstützt. 

Ab Mittwoch beginnt die Dekoration mit jeweils 300 roten und goldenen Kugeln und rund 3000 Lichtern. Für die Beleuchtung sorgt energiesparende und damit umweltschonende LED-Technik, so dass die Energiekosten sich über die gesamte Laufzeit von sechs Wochen auf nur wenige hundert Euro belaufen. Auf dem Markt wird der Baum bis Anfang Januar 2027 leuchten. 

Am 4. Januar 2027 wird der Baum erneut „gefällt“ und zu Nutzholz verarbeitet. Das Fällen, Zerteilen und den Abtransport übernehmen wieder die städtischen Auszubildenden der Forstwirtschaft unter fachlicher Aufsicht.



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