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Erster öffentlicher Trinkwasserbrunnen in der Petersstraße, Foto: Leipziger Gruppe
Erster öffentlicher Trinkwasserbrunnen in der Petersstraße, Foto: Leipziger Gruppe

Leipziger Wasserwerke nehmen zwei neue Trinkwasserbrunnen in Betrieb

Standorte in der Katharinenstraße und am Lindenauer Markt

29.06.2019Stadtinformationen
Leipziger Gruppe

Leipzig hat zwei neue Durst-Lösch-Stationen: In der Katharinenstraße / Höhe Touristinfo sowie am Lindenauer Markt haben die beiden Trinkwasserbrunnen der Leipziger Wasserwerke am heutigen Freitag, dem 28. Juni 2019, den Betrieb aufgenommen. Beide waren im Frühjahr in einem Online-Voting von Leipzigs Bürgern gewählt worden. Rund 4.700 Stimmen gingen bei den Wasserwerken ein.

Die Bedeutung von frischem Trinkwasser als Getränk nimmt stetig zu: In jedem Jahr errichtet das Unternehmen daher im Leipziger Stadtgebiet zwei Trinkwasserbrunnen. Inzwischen kann an fünf öffentlichen Standorten jederzeit frisches Trinkwasser gezapft werden. Hinzu kommen auch zwei Brunnen im Gebiet des Zweckverbands für Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung Leipzig-Land (ZV WALL) in Markranstädt und Markkleeberg.

Angeschlossen sind die Brunnen direkt an die Trinkwasserleitungen, die vor Ort in den Straßen liegen. Die Edelstahlbrunnen laufen per Knopfdruck. Sie verfügen in der Regel aber auch über einen Spülautomatismus, der regelmäßig etwas Wasser ablaufen lässt. Nicht nur das stellt die Qualität sicher - das Labor der Wasserwerke bestimmt regelmäßig die Wasserqualität an den Brunnen.

Stichwort: Das Leipziger Trinkwasser
Das Trinkwasser selbst gewinnen die Leipziger Wasserwerke in ihren vier Großwasserwerken im Muldetal bei Wurzen und Naunhof. Über Transportleitungen gelangt es nach Leipzig-Probstheida, von wo aus es in die Haushalte verteilt wird. Jeden Tag versorgen die Wasserwerke so rund 694.000 Menschen in Leipzig und der Region mit dem Lebenselexier. Das Leipziger Trinkwasser ist ein echtes Naturprodukt, das überwiegend aus Grundwasser und zu Teilen aus Uferfiltrat gewonnen wird. Dabei setzen die Wasserwerke auf den Schutz der sensiblen Ressourcen: Durch Ökolandbau rund um die Wasserwerke wird direkt bestimmt, was in die Böden und damit in die Wasservorräte gelangt. 



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