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Preisverleihung des Preises der Leipziger Buchmesse
Preisverleihung des Preises der Leipziger Buchmesse , Quelle: Leipziger Messe GmbH / Tom Schulze

Leipziger Buchmesse 2020: Ein Sprungbrett für Südosteuropa

Entstandene Beziehungen sollen verfestigt und stabilisiert werden

01.03.2020Freizeit
Leipziger Messe

Zusammen mit dem Goethe-Institut arbeitet die Leipziger Buchmesse in Kooperation mit der S. Fischer Stiftung und dem Auswärtigen Amt in diesem Jahr an einem Austausch der Literaturszene Südosteuropas mit Akteur*innen der deutschsprachigen Länder. Ziel des neuen Projektes „Einladungsprogramm“ ist es, langfristig auf die Literatur dieser Länder und die Menschen dahinter in Deutschland aufmerksam zu machen.

Die Leipziger Buchmesse besuchen seit Jahren Fachbesucher*innen der Literaturbranche aus der ganzen Welt – Japan, Kanada und Brasilien sind nur einige der mehr als 50 Länder, die auf der Leipziger Buchmesse als Aussteller oder als Mitwirkende bei Europas größtem Lesefest Leipzig liest vertreten sind. Seit vielen Jahren sind auch Länder aus Südosteuropa Teil der Leipziger Buchmesse, die daraus entstandenen Beziehungen sollen nun verfestigt und stabilisiert werden. Anlässlich des neuen Regionalschwerpunktes 2020-2022. Common Ground. Literatur aus Südosteuropa legt die Leipziger Buchmesse daher in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut in Kooperation mit der S. Fischer Stiftung und dem Auswärtigen Amt ein Einladungsprogramm für südosteuropäische Akteur*innen der Literaturvermittlung aus zehn Ländern auf. Die eingeladenen Gäste, beispielsweise aus Kroatien, Albanien und Nordmazedonien, können sich in Leipzig mit deutschen Literaturexpert*innen oder Vertreter*innen der deutschsprachigen Literatur- und Verlagsszene vernetzen und so den interkulturellen Austausch fördern. Ziel ist neben der Schaffung von neuen Strukturen auch eine institutionelle Promotion, der Aufbau neuer Qualitäten und ein Tool zur persönlichen Kontaktpflege für eine internationale kulturelle Zusammenarbeit.

Die Auswahl der zehn Personen, darunter Autor*innen, Übersetzer*innen, Verleger*innen und Organisator*innen für Literaturveranstaltungen, welche jeweils als Vertreter*in für die Literaturszene ihres Landes auf der Leipziger Buchmesse agieren, erfolgte im Vorfeld durch eine Jury, bestehend aus den beteiligten Institutionen. Intention des Programms ist der Aufbau von vertrauensvollen, individuellen Netzwerken mit den verschiedensten Menschen aus der Literaturbranche. Für die südosteuropäischen Gäste steht bei ihrem Aufenthalt einiges auf dem Programm: Neben dem Kennenlernen mit Traduki, dem europäischen Netzwerk für Bücher und Literatur, Abendevents von Leipzig liest und einem Speed Dating mit der Deutschen Verlagswelt und Veranstaltungen zum deutschen Buchmarkt besuchen die Akteur*innen auch die individuellen Länderstände und die gemeinsame Bühne der Schwerpunktregion 2020-2022: Common Ground. Literatur aus Südosteuropa (Halle 4, D507).



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