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Rathaus in Großpösna: Auch hier wird in Kürze das schnelle Internet über Glasfaser für die Bürger zur Verfügung stehen, Foto: Deutsche Glasfaser
Rathaus in Großpösna: Auch hier wird in Kürze das schnelle Internet über Glasfaser für die Bürger zur Verfügung stehen, Foto: Deutsche Glasfaser

Landkreise Leipzig und Nordsachsen rüsten sich für digitale Zukunft

Etwa 17.000 Haushalte besitzen reinen Glasfaseranschluss

05.09.2019Wohnen
Deutsche Glasfaser

Leipzig. Brandis, Borsdorf, Thallwitz, Bad Düben oder auch Trebsen haben es – Großpösna bekommt es und in Naunhof und Rackwitz werden die Haushalte gerade befragt: Mit dem kupferfreien FTTH-Glasfasernetz („Fiber To The Home“ – Glasfaser bis ins Haus) rüsten sich die Kommunen schon heute für den stetig wachsenden Bandbreitenbedarf von morgen. Deutsche Glasfaser hat über 35 Millionen Euro in den Netzausbau investiert und weitet sein Engagement in beiden Landkreisen weiter aus, um gemeinsam mit den Kommunen die Digitalisierung auf dem sächsischen Land heute voranzutreiben.

Noch vor weniger als zwei Jahren quälten sich die meisten Bürgerinnen und Bürger dieser Kommunen größtenteils mit nur 1 Megabit/Sekunde durch die alte Kupferleitung ins weltweite Netz. Arbeiten von zu Hause, ein Fotobuch des letzten Urlaubs erstellen oder das flüssige Streamen von Filmen und Musik waren undenkbar. Dank des Einsatzes der Städte und Gemeinden für den privatwirtschaftlich-schnellen Ausbau des reinen Glasfasernetzes in den vergangenen zwei Jahren gehört die lahme Kupferleitung ins Internet der Vergangenheit an. In Kooperation mit Deutsche Glasfaser haben sich die Bürgerinnen und Bürger der Kommunen gemeinsam engagiert und den Netzausbau ermöglicht – ohne Einsatz von Steuergeldern und ohne die Gemeindekassen zu belasten. Da das reine FTTH-Glasfasernetz langfristig Terabit-fähig und damit eine bautechnische Nachrüstung des Netzes nicht mehr nötig sein wird, sind in den ausgebauten Ortschaften nun die infrastrukturellen Voraussetzungen vorhanden, um die heutigen und künftigen digitalen Möglichkeiten voll auszuschöpfen.

Deutsche Glasfaser hat bis heute über 35 Millionen Euro in den kreisweiten Ausbau ihrer FTTH-Glasfasernetze investiert und neben Haushalten auch Unternehmen sowie Schulen, KITAs und alle wichtigen kommunalen Einrichtungen versorgt. „Dort wo der privatwirtschaftliche Ausbau der Breitbandinfrastruktur funktioniert, muss die öffentliche Hand nicht einspringen. An den Stellen, wo der Markt dies nicht tragen kann, ist die öffentliche Hand jedoch verpflichtet, einen gleichwertigen Ausbau der Breitbandinfrastruktur zu organisieren. Wichtig ist, dass die Infrastruktur flächendeckend vorhanden ist, da dies Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und die Unternehmensansiedlungen hat. Nicht zu vergessen: Unsere Schüler werden von einem ganz neuen Lernerlebnis profitieren“, sagt Henry Graichen, Landrat des Landkreises Leipzig.

Michael Kölling von Deutsche Glasfaser und zuständig für das Gebiet Mitteldeutschland ergänzt: „Anstatt ewig auf den Staat zu warten, nehmen die Bürgerinnen und Bürger auf dem sächsischen Land die Dinge selbst in die Hand – indem sie einen privatwirtschaftlichen Glasfaserausbau unterstützen. Der funktioniert schneller und kostet Kunden und Kommune nichts. Hier bieten wir ihnen unsere Unterstützung an. Wir planen und bauen Glasfaseranschlüsse für jeden Haushalt, sodass unabhängig von der Nutzungsintensität der Nachbarn permanent die vereinbarte Geschwindigkeit zur Verfügung steht. Voraussetzung ist dabei lediglich die Unterstützung von mindestens 40% der Haushalte in einem Ausbaugebiet.“



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LEIPZIGINFO.DE
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