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Bowlingtreff Leipzig, Foto: Louis Volkmann
Bowlingtreff Leipzig, Foto: Louis Volkmann

Kooperative Ausstellung „Ostmoderne.Kultur-Orte“ würdigt Bauten in Dresden, Chemnitz und Leipzig

Begleitprogramm in allen drei Städten

30.10.2026 Veranstaltungen
HTWK Leipzig

Wie entwickeln und verändern sich Häuser, die als Kultur-Orte geplant wurden oder durch Umnutzung zu solchen werden?  Dieser Frage widmet sich die von der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig), dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA Sachsen, des Amtes für Hochbau und Immobilienverwaltung der Landeshauptstadt Dresden und des ZfBK – Zentrum für Baukultur Sachsen entwickelte Ausstellung.

Sie nimmt die Transformationsprozesse ausgewählter Kulturbauten in den drei sächsischen Großstädten in den Blick und zeigt Potenziale, Erfolge und Herausforderungen im Umgang mit den Zeugnissen des baukulturellen Erbes der DDR. 

Das Wissen und seine Vermittlung zu diesen Bauten sind uns aus verschiedenen Gründen sehr wichtig, so Annette Menting, Professorin für Architekturgeschichte und Baukultur: „Wir zeigen die (Um)Bauten aus der der Perspektive von Praxis, Lehre und Forschung. Betrachtet werden sechs Gebäude, die aktuell umgebaut werden, sowie Beispiele, die noch nicht ausreichend Wertschätzung und Schutz erfahren und daher zum Teil abbruchgefährdet sind. Es handelt sich also um ein Spektrum, das gleichermaßen Best Practice Beispiele zeigt und auch Aufforderungen zum adäquaten Erhalt formuliert.“

Annette Menting hat – gemeinsam mit dem BDA Sachsen und Katrin Tauber vom Hochbauamt der Stadt Dresden – die Ausstellung initiiert.
„Die Thematik beschäftig mich seit Längerem, denn es handelt sich bei den Fallbeispiele um Ostmoderne-Bauten, mit denen ich mich in der Lehre und insbesondere in meinem DFG-Forschungsprojekt ‚Architektur und Raum für die Aufführungskünste‘ auseinandergesetzt habe. Mit der Frage ‚Who cares?‘ wird unterschiedlichsten Akteuren nachgegangen wie den Institutionen und den Initiativen aus Kunst und Zivilgesellschaft, da Architektur und Stadtentwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgaben verstanden werden“, so Menting.
Zur Vernissage am 5. November um 19:30 Uhr führt das fünfköpfige Ausstellungsteam gemeinsam ein Gespräch mit Bauwelt-Redakteur Ulrich Brinkmann.

Ort: ZfBK Sachsen im Kulturpalast Dresden

Dauer: 5.11. bis 3.12.2026 
Die Schau wird durch ein begleitendes Veranstaltungsprogramm in Dresden, in Chemnitz und Leipzig ergänzt. 

Das ZfBK ist eine gemeinnützige Gesellschaft und stellt für die Ausstellung seine Räume im Kulturpalast Dresden zur Verfügung, betreut die Ausstellung und übernimmt zugleich die Medienarbeit. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Baukulturvermittlung.

Weiterführende Informationen: 
ZfBK-Webpräsenz zur Ausstellung:
https://www.zfbk.de



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