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Taufe vollzogen: Koalajungtier heißt Inala, Bereichsleiterin Martina Hacker und Pfleger Philipp Hünemeyer präsentieren den Namen, Foto: Zoo Leipzig
Taufe vollzogen: Koalajungtier heißt Inala, Bereichsleiterin Martina Hacker und Pfleger Philipp Hünemeyer präsentieren den Namen, Foto: Zoo Leipzig

Koala-Taufe im Zoo Leipzig vollzogen

Inala heißt Erlingas Tochter

30.01.2026 Stadtinformationen
Zoo Leipzig

Mit einem besonders schmackhaften Strauß Eukalyptus woodiwardi wurde heute Morgen Erlingas (4) Tochter auf den Namen Inala getauft. Der Name Inala hat sich mit 44,7 Prozent der Stimmen knapp durchgesetzt. Auf dem zweiten Platz landete der Vorschlag Ruby mit 41,4 Prozent.

„Dank des Votings ist uns die finale Namensentscheidung abgenommen worden. Es wurden so viele kreative Namen eingereicht, dass es uns schwerfiel, allein die drei Kandidaten für das Voting auszuwählen. Vielen Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben. Inala passt hervorragend und bedeutet Frieden und steht in der Sprache der Aborigines für einen ´friedlichen Ort´“, erklärt Tierpfleger Philipp Hünemeyer.

Die Tochter von Youma (5) und Erlinga hat sich seit ihrer Geburt im Frühsommer letzten Jahres bestens entwickelt. Sie zeigt sich zunehmend interessiert an ihrer Umgebung, wird lebhafter und kletterfreudiger und frisst bereits am Eukalyptus mit. Das Koalaweibchen ist als Erstgebärende eine äußerst liebevolle Mutter, die auch Vertrauen zu den Tierpflegern hat und zulässt, dass diese Inala bereits allein wiegen. Aktuell bringt sie 1100 Gramm auf die Waage.

Koalas sind in Australien laut IUCN als gefährdet eingestuft. Lebensraumverlust durch Abholzung und Bebauung sowie die verheerenden Buschbrände infolge des Klimawandels setzen der Art stark zu. Die Population ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen. „Jedes einzelne Jungtier, das in Zoos geboren wird, ist für das europäische Erhaltungszuchtprogramm dieser Art von enormer Bedeutung. Sie sind nicht nur Botschafter ihrer bedrohten Art, sondern bilden auch eine lebenswichtige Reservepopulation, die Hoffnung für den Erhalt dieser einzigartigen Tiere gibt“, bewertet Seniorkurator Ariel Jacken den zweiten Zuchterfolg seit Beginn der Koalahaltung im Jahr 2016.



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