Am Freitag, 9. Oktober 2026 um 20:30 Uhr lädt das KfH gemeinsam mit „Sounds and Science“ zu einem Konzert in die Leipziger Lutherkirche ein, das Musik und Wissenschaft verbindet. Auf Initiative des Leipziger KfH-Nephrologen Prof. Dr. med. Joachim Beige kommt die Konzert- und Vortragsreihe anlässlich der 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie erstmals in die Bachstadt Leipzig.
Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart bilden den musikalischen Mittelpunkt der Veranstaltung aus der Konzert- und Vortragsreihe „Sounds and Science“. Christoph Poppen (Geige), Silke Avenhaus (Klavier) sowie der Kammerchor der Thomasschule zu Leipzig unter Leitung von Ulrike Gaudigs präsentieren unter anderem Teile aus Mozarts Sonate für Geige und Klavier in e-Moll und Choräle aus Bachs Chaconne aus der d-Moll-Partita für Geige solo. Wissenschaftlich ergänzt werden die Musikerinnen und Musiker durch den Vortrag des Bach-Kenners Michael Maul (Leiter Bach-Archiv & Bachfest Leipzig) zur „Zahlenmystik“ in der Musik. Im Zentrum steht Bachs Chaconne, in der der Komponist Choralmelodien verschlüsselt haben soll, um den Tod seiner ersten Frau Maria Barbara zu verarbeiten. Prof. Dr. med. Miriam Banas (Geschäftsführende Oberärztin der Abteilung für Nephrologie am Universitätsklinikum Regensburg und stv. Vorsitzende des KfH-Präsidiums) und Prof. Dr. med. Joachim Beige (KfH-Geschäftsleiter Medizin und Tagungspräsident der 18. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie) sorgen für spannende Bezüge zur Medizin und stellen zudem Mozart und Bach anhand ihrer Krankheitsgeschichten vor.
Musik-Interessierte sind herzlich zu der Veranstaltung in der Lutherkirche eingeladen: Tickets gibt es per Mail über das KfH (medizin@kfh.de) oder in Leipzig bei Musik-Oelsner – das Standard-Ticket kostet 15 €, beim Premium-Ticket für 60 € sind Speisen und Getränke am Foodtruck gemeinsam mit dem musikalischen Team inbegriffen.
Die Konzert- und Vortragsreihe „Sounds and Science“ wurde 2014 von Ärztinnen und Ärzten sowie Musikerinnen und Musikern ins Leben gerufen und stellt Komponisten anhand ihrer Musik, ihrer Lebensgeschichte und ihrer Krankheiten vor. Die Veranstaltungen unter der künstlerischen Leitung von Prof. Dr. Manfred Hecking finden inzwischen regelmäßig in Wien und international statt.
Das KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. wurde im Jahr 1969 gegründet. Ziel war, den medizinischen Versorgungsnotstand für dialysepflichtige Patientinnen und Patienten in Deutschland zu beheben. Vom Wegbereiter für eine flächendeckende Dialyseversorgung hat sich das KfH bis heute zum nephrologischen Gesamtversorger entwickelt, der eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung nierenkranker Patientinnen und Patienten bietet. In rund 200 KfH-Zentren werden etwa 17.400 Dialysepatientinnen und -patienten sowie aktuell mehr als 80.000 Sprechstundenpatientinnen und -patienten umfassend behandelt.
In Leipzig stellen zwei KfH-Nierenzentren in der Delitzscher Straße (am Klinikum St. Georg) und in der Liebigstraße (am Universitätsklinikum) die ambulante fachärztliche Versorgung nierenkranker Erwachsener sicher. Auf die umfassende nephrologische Versorgung nierenkranker Kinder und Jugendlicher ist zudem das KfH-Nierenzentrum für Kinder und Jugendliche (ebenfalls in der Delitzscher Straße) spezialisiert.
