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Junge Mitteldeutsche Kammeroper präsentiert Premiere ihrer neuen Produktion im Haus Leipzig

Giacomo Puccini: Il tabarro am 20. März 2020 um 20 Uhr

22.02.2020Kultur
Haus Leipzig

Eine Eifersuchtstragödie par excellence mit tragischer, schneller und unerbittlicher Handlung. Am 20. März 2020 präsentiert die Junge Mitteldeutsche Kammeroper um 20 Uhr im Haus Leipzig die Premiere ihrer neuen Produktion “Il tabarro” von Giacomo Puccini.

Es geht um Liebe, Verrat und Betrug, eingebettet in die Szenerie des Pariser Seinehafens Anfang des 20. Jahrhunderts. Die junge Giorgetta, unglückliche Ehefrau des Schiffers Michele, ergibt sich in einer Affäre mit dem junge Hafenarbeiter Luigi. Durch einen unglücklichen Zufall bedingt erfährt Michele von der Affäre, entdeckt den Liebhaber und tötet ihn. Den Leichnam verbirgt er in seinem Mantel (“tabarro”), wo ihn Giorgetta in einem dramatischen Finale entdeckt. Wer glaubt, dass er Puccini kennt, wenn er die weltberühmten Opern “Boheme” - “Tosca” - “Butterfly” gesehen hat, irrt sich gewaltig. “Il Tabarro”, ein Einakter aus seinem Opernzyklus “Il trittico” besticht mit einem Wechsel aus unbarmherziger kalter Dramatik und lyrischen Momenten expressiver Musik.

Viel Herzblut steckt allerdings nicht nur in der Handlung, sondern auch in der Produktion des Stückes. Die Junge Mitteldeutsche Kammeroper e.V. ist ein Opernensemble für junge Nachwuchskünstler*innen aus dem mitteldeutschen Raum. Projektweise vereint es eine Vielzahl von opernbegeisterten Musikern, Regisseuren, Theaterwissenschaftlern, Kulturmanagern und Technikern zu einer einzigartigen Künstlergruppe. Im Rhythmus von eineinhalb Jahren realisiert die JMKO ihre eigenen Produktionen, die in Form einer Wanderoper in Theatern in ganz Mitteldeutschland zur Aufführung gebracht werden. Das Setzen eigener künstlerischer Impulse, das Sammeln von Erfahrungen und natürlich die gemeinsame Freude an der Musik steht im Mittelpunkt jeder Produktion und führt die Mitglieder des Ensembles zusammen, da alle Beteiligten ehrenamtlich arbeiten. So trägt jeder einzelne am Ende auf vielen Ebenen seinen Beitrag zum Gesamtkunstwerk Oper bei.



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