Aktuelles
Kinderuni im vergangenen Jahr, Foto: Christian Hüller / Universität Leipzig
Kinderuni im vergangenen Jahr, Foto: Christian Hüller / Universität Leipzig

Im Mai startet die Vorlesungsreihe der Kinderuni Leipzig

Vom Museum zum Mitmachen bis zur Narkose

26.04.2019Bildung
Universität Leipzig

Wie gestalte ich ein tolles Naturkundemuseum? Warum tun Operationen nicht weh? Was geschah am 9. Oktober 1989 in Leipzig? Und wie kann man mit Kindern in Afrika quatschen? All dies und noch vieles mehr beantworten Wissenschaftler in der aktuellen Vorlesungsreihe der Kinderuni Leipzig. Start ist am 3. Mai. Die Teilnahme ist für Kinder von 8 bis12 Jahren wie immer kostenlos.

Eine Anmeldung über das Anmeldeportal auf der Website ist erforderlich. Ein Museumsbesuch ist langweilig? Das will der Direktor des Leipziger Naturkundemuseums, Dr. Ronny Maik Leder grundlegend ändern. In seiner Vorlesung am 3. Mai nimmt er die jungen Studierenden mit auf seine spannende Mission: „Was für ein Projekt! Ein neues Naturkundemuseum für Leipzig“.  Dabei wird er unter anderem zeigen, wie man die vielen erstaunlichen Dinge der Natur spannend in einem Museum darstellen kann. Und er gibt schon einen Einblick, worauf sich Besucher zukünftig freuen können.

„Narkose – Warum tun Operationen nicht weh?“ Für eine Antwort auf diese Frage ist das junge Publikum am 10. Mai in der Vorlesung von Prof. Dr. Sebastian Stehr vom Universitätsklinikum Leipzig genau richtig. Er zeigt den Kindern, wie eine Narkose für eine Operation abläuft und erklärt, was dabei eigentlich alles passiert.

Auf eine spannende Zeitreise in das Leipzig vor 30 Jahren geht es am 17. Mai in der Vorlesung „Keine Gewalt – Die friedliche Revolution in Leipzig.“ Viele Menschen in Leipzig und der gesamten DDR waren damals unzufrieden. Um etwas zu ändern, gingen sie demonstrieren. Juliane Thieme vom Archiv Bürgerbewegung e.V. und eine Zeitzeugin werfen einen Blick darauf, was damals in Leipzig geschah und warum man von der Friedlichen Revolution spricht. Zum Abschluss am 24. Mai heißt es dann „Whats Up, Afrika!“ Gemeinsam mit Prof. Dr. Rose Marie Beck vom Institut für Afrikastudien der Universität Leipzig werden wir unter anderem herausfinden, wie man auf Djoula oder Swahili mit anderen Kindern ins Gespräch kommen kann und ob auch in Afrika alle über Whatsapp kommunizieren.

Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 17:00 Uhr im größten Hörsaal der Universität, dem Audimax am Campus Augustusplatz (Augustusplatz 10). Die Plätze sind für die Kinder gedacht. Eltern und andere Begleitpersonen können nur bei freien Kapazitäten am Rand und in den hinteren Reihen des Hörsaales mit Platz nehmen. Und wie immer gilt: Wer an mindestens drei Vorlesungen teilgenommen hat, erhält eine Mini-Bachelor-Urkunde als Beweis.



Dieser Artikel wurde veröffentlicht von:
LEIPZIGINFO.DE
Kontakt
Weitere Artikel
Empfehlungen
Nach oben

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.Datenschutz ansehen