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Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof
Oper Leipzig, Foto: Kirsten Nijhof

HHL und Oper Leipzig analysieren Prozesse hinter der Bühne

Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden im August 2026 veröffentlicht

09.07.2026 Wissenschaft
HHL Leipzig Graduate School of Management

Die HHL Leipzig Graduate School of Management und die Oper Leipzig kooperieren erstmals im Rahmen eines Praxisprojekts. Studierende der Business School untersuchen, wie sich die interne Zusammenarbeit in den Arbeitsbereichen der Technischen Direktion der Oper Leipzig effizienter, transparenter und digitaler gestalten lässt. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden im August 2026 veröffentlicht und sollen dazu beitragen, betriebliche Abläufe in den Spielstätten Opernhaus und Musikalische Komödie weiterzuentwickeln.

Die Studierenden führen Interviews mit Mitarbeitenden aus den Arbeitsbereichen der Technischen Direktion des Opernhauses und der Musikalischen Komödie, analysieren Abläufe vor Ort und ziehen ausgewählte Praxisbeispiele aus vergleichbaren Häusern heran. Zudem untersuchen sie Kommunikationswege, Informationsflüsse, Datenablagen sowie Produktions- und Dienstplanungen auf Entwicklungspotenziale.

Auf dieser Grundlage sollen Empfehlungen abgeleitet werden, um Arbeitsprozesse zu vereinfachen, Abstimmungen zwischen Abteilungen zu beschleunigen und Informationen besser verfügbar zu machen. Dabei wird auch betrachtet, wie digitale Werkzeuge den Arbeitsalltag künftig noch besser unterstützen können. Der HHL Alumni Association e.V., Förderverein der HHL-Alumni, finanziert das Projekt.

Die Technische Direktion: Schnittstelle zwischen Kunst, Technik und Organisation

Die Technische Direktion der Oper Leipzig trägt gemeinsam mit zahlreichen künstlerischen, handwerklichen und administrativen Bereichen dazu bei, dass Produktionen und Vorstellungen planmäßig und sicher realisiert werden können. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht daher die Frage, wie dieser Informationsaustausch bestmöglich gestaltet, dokumentiert und in Planungsprozesse eingebunden werden kann.

Stimmen zur Zusammenarbeit: Praxisnutzen und Wissenstransfer

„Unsere Studierenden arbeiten in diesem Projekt an einer realen organisatorischen Herausforderung. Sie wenden ihr Managementwissen in einem komplexen kulturellen Umfeld an und leisten damit zugleich einen Beitrag zur Weiterentwicklung einer wichtigen Leipziger Kulturinstitution“, erklärt Prof. Dr. Tobias Dauth, Rektor der HHL.

„Projekte wie dieses sind Teil unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung als moderner Kulturbetrieb. Wir erhoffen uns von dem unvoreingenommenen, externen Blick der HHL-Studierenden neue Impulse und konkrete Ansatzpunkte. Wenn wir administrative Prozesse gezielt entlasten und damit den Austausch von vorhandenem Wissen fördern, stärken wir die Arbeit auf und hinter der Bühne“, betont Oliver Gerds, Technischer Direktor der Oper Leipzig.



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