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Junger Giraffenbulle auf der Kiwara-Savanne mit weiteren Herdenmitgliedern, Foto: Zoo Leipzig
Junger Giraffenbulle auf der Kiwara-Savanne mit weiteren Herdenmitgliedern, Foto: Zoo Leipzig

Giraffenjungtier erkundet Savanne - Zoo Leipzig startet den Namensaufruf

Namensvorschläge können bis zum 23. Juli 2026 eingereicht werden

09.07.2026 Stadtinformationen
Zoo Leipzig

Kräftig gebaut und neugierig unterwegs: Der jüngste Spross in der 8-köpfigen Rothschildgiraffenherde ist nicht nur kräftig gebaut, sondern auch an seiner Umgebung und dem Herdenleben äußerst interessiert. Seit seiner Geburt am 16. Juni lernte Sipiwes und Matyas Sohn im Giraffenstall schrittweise die Herde kennen und erkundet inzwischen die weitläufige Kiwara-Savanne. „Sipiwes Sohn hat sich sehr gut entwickelt, ist mutig unterwegs und lässt sich auch nicht von den anderen Mitbewohnern einschüchtern. Diese Eigenschaften sind mit Blick auf die verschiedenen Savannenbewohner die beste Voraussetzung für ein gutes Miteinander“, zeigt sich Bereichsleiter Rene Forberg zufrieden.

„Zuchterfolge bei den gefährdeten Rothschildgiraffen sind für uns immer wieder Anlass zur Freude. Seit wir durch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm 2020 und 2021 zwei neue Kühe und einen neuen Bullen bekamen, können wir uns über regelmäßigen Nachwuchs freuen“, ergänzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ruft gleichzeitig alle Zoo- und Giraffenfreunde auf, sich am heute beginnenden Namensaufruf zu beteiligen. Bis zum 23. Juli 2026 sucht der Zoo Leipzig einen Namen für Sipiwes Sohn. Entsprechend des Verbreitungsgebietes der Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi) werden Namen aus Ost- und Südafrika gesucht. Die Namensvorschläge können über die Website Namensaufruf | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) eingereicht werden. Aus allen Einsendungen suchen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger ihre fünf Favoriten aus, die in die Onlineabstimmung gehen. Mit Beginn des Votings wird der Tauftermin bekanntgegeben.

Freude in Gondwanaland: Im 15. Jubiläumsjahr der Tropenerlebniswelt Gondwanaland können sich die Pflegerinnen und Pfleger regelmäßig über Neuankömmlinge freuen. Nachdem unter anderem bei den Rotschultertamarinen und Kronenmakis Jungtiere geboren wurden, sorgte am 21. Juni das Riesenotterpaar Caria (4) und Nacho (10) für seinen ersten Nachwuchs.

Wurde das Jungtier in den ersten Wochen ausschließlich in der Wurfbox von den Eltern versorgt, nehmen sie es seit ein paar Tagen immer wieder mit auf die Anlage. Vor allem während der Kommentierungen um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr besteht für Zoogäste mit etwas Glück die Chance, den Neuankömmling bei seinen ersten Badeeinheiten zu sehen. „Bislang kümmert sich unser Riesenotterweibchen als Erstgebärende gemeinsam mit ihrem Partner vorbildlich um ihr Junges, und wir hoffen, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Die ersten Wochen in der Erstaufzuchtphase sind immer kritisch, und leider hat nur dieses eine von insgesamt 3 Jungtieren überlebt. Wir müssen noch etwas abwarten, um sicher sein zu können, dass das Jungtier aufkommt“, erklärt Seniorkurator Ariel Jacken.

Riesenotter (Pteronura brasiliensis) gelten in ihren Verbreitungsgebieten durch Lebensraumzerstörung, Gewässerverschmutzung und Jagd als stark gefährdet. Der Zoo Leipzig war der erste europäische Zoo, der diese Tierart im Jahr 1882 hielt.



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