Wenn die Künstliche Intelligenz zur Mitgründerin wird, zeigt sich eine neue Realität modernen Unternehmertums. Die HHL Leipzig Graduate School of Management reagiert auf diesen Wandel und lanciert mit dem „AI Startup Builder – Terminal 01“ das erste Startup-Bootcamp für agentenbasierte KI einer Business School bundesweit. In diesem zweitägigen Praxisworkshop bereitet ihr Frühphaseninkubator HHL DIGITAL SPACE angehende Gründerinnen, Gründer und technikbegeisterte Entrepreneure darauf vor, die Potenziale autonomer KI-Systeme für den Aufbau skalierbarer Geschäftsmodelle zu nutzen.
Unter dem Leitbegriff „Vibe-Coding“ entwickeln die Teilnehmenden ihre Gründungsidee durch natürliche Sprache und die Interaktion mit dem KI-System Claude Code weiter. Dabei vermittelt das Bootcamp neben technologischen KI-Grundlagen auch Ansätze des Context Engineering sowie den Aufbau von Memory-Architekturen, um individuelle KI-Agenten mit Schlussfolgerungsfähigkeit, Persistenz und autonomen Feedback-Schleifen auszustatten.
Das Format ermöglicht eine Konzeptentwicklung und erste Startup-Validierung innerhalb von nur 48 Stunden, indem es agentenbasierte Strukturen konsequent auf den gesamten Gründungsprozess anwendet. Von der Marktforschung und dem Value Proposition Design über die Geschäftsmodellierung bis hin zur Hypothesenvalidierung und Pitch-Vorbereitung werden alle Schritte KI-gestützt durchlaufen.
Zwei Tage Praxistraining: KI-Agenten bauen und Geschäftsmodelle validieren
Während der erste Tag der Identifikation lukrativer Problemfelder und der Marktanalyse gewidmet ist, konzentriert sich der zweite auf die strategische Ausarbeitung der Value Proposition sowie des Business Model Canvas. Den Abschluss bildet die Erstellung eines operativen 30-Tage-Validierungsplans sowie eine Pitch-Session vor Fachpublikum. Die Teilnehmenden verlassen das Format mit einer fundierten „AI Literacy“, vier individuell entwickelten KI-Agenten und einem Lösungskonzept für ihr Problem.
Das KI-Ökosystem der HHL
Die HHL begreift Künstliche Intelligenz als zentrale Führungskompetenz der Zukunft und integriert das Thema ganzheitlich in ihr akademisches Ökosystem. In der Lehre setzt die Hochschule in ausgewählten Modulen auf den KI-Avatar „Timotar“, der als interaktiver Lernpartner fungiert. Spezialisierte Kurse wie „Mind Meets Machine“, „Big Data Analytics“ oder „Coding & Data Literacy“ ergänzen das Curriculum um zukunftssichere Kompetenzen. Die Forschungsstärke der HHL zum Thema KI spiegelt sich in einer hohen Dichte an Publikationen wider, die Themen von „Human-centric AI Governance“ über „Prompt Engineering in der Wirtschaftsprüfung“ bis hin zu KI-gestützten Geschäftsmodell-Innovationen abdecken. Den direkten Brückenschlag in die Praxis vollzieht das HHL DIGITAL SPACE: Mit Bootcamps wie dem „AI Startup Builder“, Workshops wie „Prompt your Business Idea“ oder der KI-Werkstatt am Görlitzer Standort befähigt die HHL die nächste Generation von Gründerinnen und Gründern, KI als Wettbewerbsvorteil für sich zu nutzen.
