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Prof. Jens Schneider von der HTWK Leipzig engagiert sich bei den Scientists for Future. Foto: Anne Schwerin / HTWK Leipzig
Prof. Jens Schneider von der HTWK Leipzig engagiert sich bei den Scientists for Future. Foto: Anne Schwerin / HTWK Leipzig

Erster gemeinsamer Bundeskongress von Scientists for Future und Psychologists for Future an der HTWK Leipzig

Vom 12. bis 14. Juni 2026 treffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unter dem Motto „Wissen teilen – Gemeinschaft stärken"

09.06.2026 Wissenschaft
HTWK Leipzig

Zum ersten Mal richten Scientists for Future (S4F) und Psychologists/Psychotherapists for Future (Psy4F) ihren Bundeskongress gemeinsam aus: Vom 12. bis 14. Juni 2026 findet die Veranstaltung an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) statt. Sie bringt rund 200 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus beiden Bewegungen zusammen.

Auf dem Programm stehen Workshops und Fachvorträge zu allen Aspekten von Zukunfts- und Klimaforschung. So gibt es Impulse zu Klimaaktivismus, Wissenschaftskommunikation, KI, Demokratie und Sicherheit.

Namhafte Fachleute steuern Keynotes zu aktuellen Themen bei, darunter der Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Harald Lesch, der Leipziger Biodiversitätsforscher Josef Settele (Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ Leipzig) und SPIEGEL-Bestseller-Autor Christian Stöcker.

Eine abschließende Podiumsdiskussion unter dem Motto „Vom Wissen zum Handeln“ zieht Schlussfolgerungen und gibt Ausblicke. Auch HTWK-Energieexperte Prof. Jens Schneider wird auf dem Podium mitdiskutieren. Er engagiert sich seit der Gründung 2019 bei den Scientists for Future und hat wesentlich dazu beigetragen, den Kongress in Leipzig zu ermöglichen.

„Wir freuen uns und sind stolz, dass der erste gemeinsame Bundeskongress von Scientist4Future und Psychologists4Future an unserer Hochschule stattfindet. Die HTWK Leipzig steht für Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre aller sechs Fakultäten, mit spannenden Projekten z.B. zu digitalem Holzbau und optimierter Energienutzung. 
Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen tragen eine besondere Verantwortung: Unsere Expertise kann Politik und Gesellschaft bewegen, Barrieren abbauen und Lösungen fördern. Insofern erwarte ich von diesem Bundeskongress viele Erkenntnisse zum Klimawandel selbst, Allianzen, um diesen aufzuhalten, und Lösungsansätze für Anpassungsmaßnahmen – und auch Inspiration auch für die Kommunikation mit Studierenden und Entscheidungsträgern, aber auch für das eigene Seelenheil‘, weil der Klimawandel uns alle sehr herausfordert“, sagt Jens Schneider, Professor für Vernetzte Energiesysteme an der gastgebenden HTWK Leipzig.

Lisa Falkowski von Scientists for Future Leipzig ergänzt: „Wir stehen vor der Herausforderung, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu vermitteln, dass sie Menschen tatsächlich erreichen und zum Handeln befähigen.“

Yvonne Stobinski von Psychologists for Future: „Psychologische Mechanismen spielen hier eine wichtige Rolle. Diese müssen wir in unsere Kommunikation und in unser Wirken einbeziehen.“

Das Programm des Kongresses richtet sich überwiegend an Mitglieder von Scientists, Psychologists und Psychotherapists for Future, aber auch Gäste sind herzlich willkommen. Studierende können kostenlos teilnehmen, sofern Plätze verfügbar sind.

Weitere Informationen und Programm:
https://kongress.scientists4future.org/programm/



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