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Deutsches Fotomuseum, Foto: Robert Geipel
Deutsches Fotomuseum, Foto: Robert Geipel

Deutsches Fotomuseum in Markkleeberg schließt

Nur noch bis zum 27. September 2026 geöffnet

09.09.2026 Veranstaltungen
Deutsches Fotomuseum

Weil der Stadtrat von Markkleeberg beschlossen hat, dem Deutschen Fotomuseum den Mietvertrag zu kündigen, um mit dem Kulturamt selbst in das Museumsgebäude einzuziehen, kann das Museum nur noch bis zum 27. September 2026 besichtigt werden.

Eigentlich sollte das Museum auch für künftige Generationen erhalten bleiben. Es galt bisher als eine der bedeutendsten Institutionen seiner Art und präsentierte eine einzigartige Kombination aus Fotokunst, Kulturgeschichte und historischer Kameratechnik. Die Sammlung umfasst insgesamt über 70.000 Fotografien sowie 3.000 historische Kameramodelle aus drei Jahrhunderten.

Nach 13 erfolgreichen Jahren mit 46 Sonderausstellung und stets großem Publikumszuspruch verabschiedet sich eine Einrichtung der Erinnerungskultur von seinem Publikum. Das Deutsche Fotomuseum hat internationale Bekanntheit erlangt und gezeigt, dass Kunst und Technik die beiden Seiten einer Medaille sind. 

Hier erlebten die Besucher eine Zeitreise durch die Geschichte der Fotografie von den Anfängen bis zur Gegenwart und konnten Werke der berühmtesten Fotografen der Welt besichtigen wie Helmut Newton, Elliott Erwitt, August Sander, Man Ray und vielen anderen. 

Die letzte Sonderausstellung präsentiert die schönsten Aktfotografien von Günter Rössler, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Das Museum ist behindertengerecht und familienfreundlich, hier können Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkeln kommunizieren. Vor dem Museum gibt es einen Spielplatz und Hunde haben freien Eintritt.

Deutsches Fotomuseum, 04416 Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11, täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.



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