Ende des zweiten Weltkriegs war die Stadt Klaip daė fast menschenleer. Der größte Teil lebende Einwohner*innen waren von der Wehrmacht evakuiert worden. Unter 50 Menschen lebten noch in der Stadt.
Hier setzt die Inzenierung „Kissing the Ashes“. In Zusammenarbeit mit dem französischen Puppenspieler Renaud Herbin befragt das Ensemble des Klaip da Puppet Theatreė eine handvoll deformierter Marionetten, wie diese kleine Gemeinschaft Überlebender mit eine neue Gesellschaft aufbauen kann.
Welche Geschichten können erzählt werden, was sind gemeinschaftsbildende Erzählungen die bleiben? Welche Erinnerungen werden in das neue kollektive Gedächtnis übernommen und welche ausradiert.
Die dafür entwickelten Marionetten sind rudimentäre Körper. Ihnen fehlen Beine, Köpfe oder Arme, sie sind gesichtslose Wesen, die in der absurden Situation doch jede für sich eigenbrödlerische Eigenheitsmerkmale aufweisen und sich gemeinsam dem Überleben stellen.
Termine
Sa 09.05.2026 | 20:00 Uhr
So 10.05.2026 | 19:00 Uhr
Karten
20,- / 15,- / 10,- Euro
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