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Foto: Cinémathèque Leipzig e.V.
Foto: Cinémathèque Leipzig e.V.

Cinémathèque Leipzig gewinnt Hauptpreis des MDM Kinoprogrammpreises 2020

Auszeichnung für das beste Jahresfilmprogramm 2019 in der Kategorie „alternative/nichtgewerbliche Abspielstätte“

16.06.2020Kultur
Cinémathèque in der naTo

Am Freitag, 12. Juni 2020, hat die Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) die Cinémathèque Leipzig mit dem Hauptpreis für das beste Jahresfilmprogramm 2019 in der Kategorie „alternative/nichtgewerbliche Abspielstätte“ ausgezeichnet. Verbunden ist damit eine Prämie in Höhe von 10.000 Euro.

„Der Preis bestärkt uns darin, mit unserem Programm weiterhin einen engagierten Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Leipzig zu leisten. Das Kino ist als Ort des gesellschaftlichen Austauschs unverzichtbar – das hat die MDM mit der Aufstockung ihres Kinoprogrammpreises unterstrichen. Deshalb arbeiten wir weiter daran, unserer Stadt mit dem Filmkunsthaus in Zukunft ein synergetisches Zentrum für Filmkultur zu geben.“ (Angela Seidel, Geschäftsführerin Cinémathèque Leipzig e.V.)

Im vergangenen Jahr war der Cinémathèque Leipzig e.V. mit seinem Filmprogramm und begleitenden Diskussionsveranstaltungen an zahlreichen Orten in der Leipziger Innenstadt aktiv. Neben seiner zentralen Spielstätte in der naTo und dem neu gegründeten INTERIM der Cinémathèque Leipzig bespielte der Verein mit seinem 2cl Sommerkino erneut den Garten des Conne Island. Im Grassi Museum setzte er die Filmreihen Bauhaus Sachsen und TOGETHER! Die Neue Architektur der Gemeinschaft um. Gemeinsam mit der Filmischen Initiative Leipzig und dem GegenKINO präsentierte die Cinémathèque das Film- und Ausstellungsprojekt paradoks – an den Grenzen des Dokumentarischen, unter anderem im innerstädtischen Einkaufszentrum Petersbogen.

Insgesamt zeigte die Cinémathèque 123 aktuelle wie historisch bedeutsame Filme, fast ausschließlich in Originalsprache mit Untertiteln, viele begleitet von Gesprächen mit themenbezogenen Expert*innen und Filmschaffenden wie Thomas Heise, Rudolf Thomé oder den Leipziger Regisseurinnen Susanne Heinrich und Susanne Kim. Mit ihrem Programm konnte sie unter anderem Akzente zum Weltfrauentag, zum Tag der Arbeit und zum Internationalen Tag gegen Homo-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHIT*) setzen und einen Beitrag zur Jüdischen Woche Leipzig, den Interkulturellen Wochen und dem CSD Leipzig leisten. Insbesondere freuen wir uns über zahlreiche erfolgreiche Kooperation mit unterschiedlichen Akteur*innen aus Kultur und Gesellschaft wie etwa dem Konfuzius Institut Leipzig, mit dem wir auch 2019 wieder das chinesische Filmfestival chai. veranstaltet haben.

Die MDM hat das Budget ihrer Kinoprogrammpreise in diesem Jahr auf insgesamt 300.000€ verdreifacht, um die mitteldeutschen Kinos in der aktuell existenzbedrohenden Situation zu stärken.

Weitere Informationen dazu und die weiteren Preisträger finden Sie unter:
https://www.mdm-online.de/



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