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Die Winter-Heckenkirsche, die gerade im Botanischen Garten in voller Blüte steht, wird zutreffend auch Duft-Heckenkirsche genannt, denn auffälliger als die Blütenfarbe ist der über einige Meter hinweg wahrnehmbare, süßliche Duft. Foto: Botanischer Garten
Die Winter-Heckenkirsche, die gerade im Botanischen Garten in voller Blüte steht, wird zutreffend auch Duft-Heckenkirsche genannt, denn auffälliger als die Blütenfarbe ist der über einige Meter hinweg wahrnehmbare, süßliche Duft. Foto: Botanischer Garten

Besucherrekord im Botanischen Garten der Universität Leipzig

2019 kamen 45.829 Menschen um die faszinierende Vielfalt an Pflanzen zu sehen

28.01.2020Umwelt
Botanischer Garten

Der Botanische Garten der Universität Leipzig hat im vergangenen Jahr einen Besucherrekord erreicht. 2019 kamen 45.829 Menschen, um die faszinierende Vielfalt an Pflanzen in den Gewächshäusern und den Außenanlagen zu sehen. Ein Jahr zuvor wurden noch 33.421 Besucher gezählt. Seit den 2000er Jahren, als 15.000 bis 25.000 Gäste jährlich begrüßt wurden, habe sich diese Zahl seit etwa 2010 nahezu kontinuierlich nach oben entwickelt, sagt der technische Leiter des Botanischen Gartens, Matthias Schwieger. „Die Mühen der letzten Jahre haben uns abermals einen Besucherrekord beschert. Diese selbstverstärkende Dynamik nehmen wir jetzt auf und möchten mit unserem Zukunftskonzept 2025 den Botanischen Garten als echten Besuchermagnet und Transfer-Hotspot etablieren“, betont der Direktor des Botanischen Gartens, Prof. Dr. Christian Wirth.

Als eines der ersten in Deutschland wurde bereits 1996 das Schmetterlingshaus im Botanischen Garten eröffnet. „Die Besucherzahlen waren in ausschlaggebendem Maße vom witterungsbedingten Erfolg der Orchideenschau abhängig, der ersten großen Veranstaltung im Februar jedes Jahres“, sagt Schwieger. Mit der Etablierung des Leipziger Pflanzenmarktes ab dem Herbst 2013 sei der bis dahin einseitig hohe Besucheranteil der Orchideenschau gebrochen worden. „Seit 2014 halten wir diesen Pflanzen-Raritätenmarkt, der überwiegend jüngere Menschen anzieht, sogar zweimal jährlich ab“, erklärt Schwieger. In den Folgejahren wurde der Besucherservice verbessert, beispielsweise durch erweiterte Öffnungszeiten oder die Aufnahme von Fairtrade-Produkten im Shop. Als neue Formate bei den Informations- und Bildungsangeboten wurden zudem regelmäßige Sonntagsführungen, Gruppenführungen, die Pfade der Vielfalt, der Botanische Salon sowie Workshops zu verschiedensten Themen eingeführt. Darüber hinaus hat auch das Biodiversitätsforschungszentrum iDiv mit einer eigenen Ausstellung das Veranstaltungsprogramm bereichert. Die neuesten Angebote nehmen Schüler und Jugendliche in den Fokus: die Bildungsmodule für nachhaltige Entwicklung und die Schülerpfadführungen, deren Finanzierung von der Sparkasse Leipzig unterstützt wird. Diese neuen Unterrichtsangebote ergänzen die schon seit Jahrzehnten etablierte Botanikschule im Botanischen Garten.



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