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Die Teilnehmenden der Beigeordnetenkonferenz am 31. März 2026 auf dem Marktplatz in Halle an der Saale. Foto: Stadt Halle (Saale)/ Thomas Ziegler
Die Teilnehmenden der Beigeordnetenkonferenz am 31. März 2026 auf dem Marktplatz in Halle an der Saale. Foto: Stadt Halle (Saale)/ Thomas Ziegler

Beigeordnetenkonferenz: Leipzig und Halle loten weitere Möglichkeiten der Kooperation aus

Der Schwerpunkt lag auf drei Bereichen

31.03.2026 Stadtinformationen
Stadt Leipzig

In Halle an der Saale trafen sich am 31. März 2026 erstmals die Oberbürgermeister sowie die Beigeordneten der Nachbarstädte Leipzig und Halle. Ziel des Treffens war es, die Kooperation der beiden Städte zu vertiefen und gemeinsam enger an zentralen strategischen Themen zu arbeiten.

Der Schwerpunkt lag auf drei Bereichen: der Entwicklung von Gewerbeflächen, der Erhaltung und Gestaltung der Gewässerlandschaft sowie der Digitalisierung der Verwaltungsprozesse. Beide Seiten bekräftigten ihr Bestreben, diese Themen interdisziplinär anzugehen und dafür neue, gemeinsame Konzepte zu erarbeiten.

Gemeinsamer Auftritt als Ballungszentrum

„Beide Städte können voneinander profitieren, nicht nur in Fragen der Wirtschaft und Unternehmensansiedlungen. Im internationalen Wettbewerb verbessern wir unsere Chancen deutlich, wenn wir gemeinsam auftreten, als Region, als Ballungszentrum“, sagt Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung. 

Mehr als eine Million Menschen wohnen im Ballungsraum Leipzig-Halle, die Region ist auch wirtschaftlich ein Schwergewicht in Ostdeutschland. Vor allem der Flughafen und die Gewerbegebiete entlang der A14 und der A9 veranschaulichen die enge wirtschaftliche Verknüpfung beider Städte. 

Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) betont: „Wer voneinander weiß, kann voneinander lernen und die Kräfte bündeln. Gerade die Oberzentren müssen als Leuchttürme und nicht zuletzt mit ihrer Multifunktion und Wirkmächtigkeit für die Region gestärkt werden. Insofern freue ich mich, dass wir den Austausch mit unseren Leipziger Nachbarn führen können, um strategische Themen der interkommunalen Zusammenarbeit zu erörtern und gemeinsame Perspektiven sowie mögliche Projekte für die weitere Entwicklung abzustimmen.“



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