Leipzigs Norden erhält einen Skatepark. Mit dem Spatenstich durch Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal und Wiederitzschs Patenbürgermeisterin, Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke, hat die Stadt Leipzig heute den Startschuss zur Bauphase des neuen Skateparks Wiederitzsch gegeben.
„Bis zum Frühjahr 2027 soll auf rund 2.600 Quadratmetern ein moderner Treffpunkt für Leipzigs Skate- und Rollsportszene entstehen“, sagte Heiko Rosenthal. „Darüber hinaus entsteht hier im Norden ein attraktiver Anziehungspunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Die Gesamtkosten des Projekts auf der weitläufigen öffentlichen Grünfläche an der Alten Dübener Landstraße/Neuen Messe betragen rund 1 Mio. Euro. Grundlage ist das vom Stadtrat beschlossene „Nordraum-Sofortprogramm 2023/24-2025/2026“.
Zu den größten Herausforderungen beim Bau von Skateparks gehören die besonders anspruchsvollen Spritzbetonarbeiten – in diesem Fall entstehen rund 950 Quadratmeter reine Rollsportfläche. Der neue „Street-Flowpark“ wird als Rundkurs genutzt werden können. Unter anderem kann über eine sogenannte „Pumpline“ der abschüssige Downhillbereich runter und wieder hinaufgefahren werden. „Jumpbox“ und „Wallride“ sorgen für die beliebte Speed-Section.
Robuste Sitzmöglichkeiten bieten Platz zum Verschnaufen und Entspannen. Mit 250 Quadratmetern Strauchpflanzungen, 31 neuen Bäumen, zahlreichen Blühstauden, Wildkräutern und Trockenmauern wird der Skatepark zudem in den öffentlichen Park so eingebunden, dass ein nutzbarer Freiraum für die Menschen, aber auch ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere entsteht.
Stefan Artmann, Ortsvorsteher von Wiederitzsch: „Wir freuen uns, dass sechs Jahre nach der ersten Idee ein konkretes Bauprojekt entstanden ist. Wie aus vielen Diskussionen im Ortschaftsrat hervorgeht, ist ein neuer Anlaufpunkt für die Jugendlichen in Wiederitzsch dringend notwendig. Es ist wunderbar, dass für Alle im Ortsteil nun ein Ort des Zusammenkommens geschaffen wird.“
Der Skatepark Wiederitzsch ist Teil des stadtweiten Skateentwicklungskonzepts der Stadt Leipzig. Mit dem Konzept entwickelt die Stadt gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren der Rollsportszene Angebote weiter und schafft neue, gut erreichbare Skateanlagen in verschiedenen Stadtteilen. An Planung und Bau beteiligt sind neben dem Amt für Stadtgrün und Gewässer der Ortschaftsrat Wiederitzsch, der Heizhaus e.V. sowie Planungsbüro und Baufirma. Vorausgegangen war ein dreistufiger Workshop mit der aktiven Skatescene.
Weitere Informationen gibt es auf:
www.leipzig.de/skateentwicklung
