Wie stark prägt unsere Heimat die Stimme, die Sprache sowie die Musik, die wir singen? Welche Wechselwirkungen ergeben sich aus Stimme und Sprache – gerade bei Kindern und Jugendlichen, die mehrsprachig aufwachsen? Unter der Leitung von Prof. Dr. Michael Fuchs, Universitätsmedizin Leipzig, liegt der Fokus beim Symposium der Leipziger Kinder- und Jugendstimme vom 20. bis 22. Februar 2026 auf dem Thema „Heimaten“. Etwa 440 Teilnehmer:innen aus den Bereichen Gesangspädagogik, Chorleitung, Musiklehrerschaft, Medizin, Logopädie und Wissenschaft werden erwartet, darunter Gäste aus mehreren Ländern Europas. Veranstaltungsort ist die Hochschule für Musik und Theater (HMT) Leipzig.
In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf den Wurzeln, Erfahrungsschätzen und Traditionen, auf denen die gesangspädagogische und stimmwissenschaftliche Begleitung der Stimme im Wachstum basieren. „Dabei stellt sich etwa die Frage, wo die stimmphysiologische Heimat einer Kinder- und Jugendstimme ist – also der Bereich, in dem sie am leistungsfähigsten ist und am besten ihre Charakteristika entfalten kann. Wir werden uns mit der Verschmelzung klassischer und populärer Stile in der Stimmbildung beschäftigen und damit, wie dies helfen kann, noch mehr Kinder und Jugendliche für das Singen zu begeistern“, sagt Prof. Dr. Michael Fuchs.
Weitere Informationen:
www.uni-leipzig.de
