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Oper

Gemeinsames Logo von Gewandhaus Orchester und Oper Leipzig

Gemeinsames Logo von Gewandhaus Orchester und Oper Leipzig , Quelle: Oper Leipzig

Das heutige Opernhaus am Augustusplatz in Leipzig besticht als geschlossenes Gesamtkunstwerk der Architektur und Innenraumgestaltung der 50er-Jahre. Die Fassade besteht aus hellem Pirnaer Sandstein. Sie verfügt über ein 350 Meter langes Attikageländer. Über den Erdgeschossfenstern befindet sich ein Flachrelief, welches Theatersymbole und Staatsembleme der DDR zeigt.

Der Eingangsbereich besteht aus einer zweigeschossigen einfachen Loggia. Das Haus hat die Form einer Stufenpyramide in den Maßen 115 x 85 Meter; vom Fundament bis zur Spitze sind es 52 Meter in sieben Geschossen. Der Baukörper erscheint bei Tag nüchtern. Nachts, wenn alles erleuchtet ist, wirkt das Haus festlich und durch die großen Fensterfronten gläsern. Heute zählt das Leipziger Opernhaus in Deutschland zu den schönsten Bauwerken des Baustils der ausgehenden 50er-Jahre.

Der über dreihundert Jahre währenden bürgerlichen Musiktheatertradition fühlt sich Intendant und Generalmusikdirektor Prof. Ulf Schirmer im Besonderen verpflichtet. Mit der Ansetzung der großen Repertoirestücke der italienischen Oper und der deutschen Romantik hat der Hausherr die Oper für das Leipziger Publikum, aber auch für Gäste aus dem In- und Ausland attraktiv gemacht. Mit großer internationaler Aufmerksamkeit wurde das Wagnerjahr 2013 am Leipziger Opernhaus verfolgt.

Zu den Feierlichkeiten zählte nach 40 Jahren der Beginn einer Neuproduktion von "Der Ring des Nibelungen". In Kooperation mit den Bayreuther Festspielen (BF Medien) brachte die Oper Leipzig Richard Wagners selten gespielte Frühwerke - "Die Feen", "Das Liebesverbot" und"Rienzi" - auf die Bühne. Als weltweit einziges Opernhaus führt die Leipziger Bühne nun alle drei Frühwerke des in Leipzig geborenen Komponisten im Repertoire. Ab der Spielzeit 2014/2015 finden regelmäßig "Wagner-Festtage" an der Oper Leipzig statt.

Richard Strauss ist einer der wichtigsten Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts. Sein Werk gehört an allen großen Opernhäusern zum Kernrepertoire. Mit "Elektra", "Der Rosenkavalier"und "Ariadne auf Naxos" hat die Oper Leipzig drei der meist gespielten Stücke von Richard Strauss im aktiven Repertoire. Caroline Grubers Inszenierung von "Ariadne auf Naxos" wurde im Jubiläumsjahr 2014 zum Beijing Music Festival eingeladen. Am Ende der Saison 2013/14 feierte die Oper Leipzig nach knapp 50 Jahren die Premiere seines Hauptwerkes "Die Frau ohne Schatten".


Geschichte

Die Oper Leipzig steht in der Tradition von mittlerweile fast 320 Jahren Opernpflege in Leipzig.1692 erbat Nicolaus Adam Strungk, Geiger und Vizekapellmeister am Dresdner Hof, das Recht, in Leipzig Opern aufführen zu dürfen. Kurfürst Johann Georg IV genehmigte es schließlich und der Umbau eines Hauses am Brühl zur "Oper am Brühl" konnte beginnen.

1693 wurde das erste Opernhaus am Brühl eröffnet, das damit das dritte bürgerliche Musiktheater Europas nach Venedig und Hamburg war. Gespielt wurde vorrangig zu den drei Messezeiten in Leipzig. In den Opern wurden oft Balletteinlagen untergebracht, um einen ästhetisch-visuellen Reiz für das Publikum zu bieten.

1766 kooperierten nachweisbar erstmals Oper und Musiker des damaligen "Großen Concerts"bei einer Musiktheaterproduktion. Im selben Jahr war auch das "Komödienhaus", das später als"Altes Theater" bezeichnet wurde, eingeweiht worden. Für ein gutes Jahrhundert war es Schauplatz bedeutender deutscher Operntradition.

Seit 1840 spielt das Gewandhausorchester regulär bei allen Veranstaltungen der Oper und des Balletts.1868 eröffnete das Neue Theater am Augustusplatz, das für Oper und Schauspiel genutzt wurde.Neben Werken von Mozart, Weber und Gluck bildet die Pflege des Wagner-Repertoires seither einen besonderen Schwerpunkt.

1878 wurde erstmals außerhalb des Bayreuther Festspielhauses Richard Wagners "Ring"-Tetralogiein Leipzig aufgeführt. Herausragende Dirigenten bis 1890 waren Artur Seidl, Arthur Nikisch und Gustav Mahler.

In den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderts öffnete sich die Oper Leipzig in besonderem Maße fürzeitgenössische Werke. Von den vielen wichtigen Erst- und Uraufführungen ist u.a. Brecht/Weills"Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" (1930) zu nennen.1943 wurde das Neue Theater zerstört. Bis 1960 diente die heutige Musikalische Komödie als Interimspielstätte.1956-1960 wurde an gleicher Stelle das heutige Opernhaus errichtet. Die festliche Eröffnung erfolgte mit "Die Meistersinger von Nürnberg" (Regie: Joachim Herz).

1990 übernahm Udo Zimmermann die Opernintendanz und verlieh der Oper einen spektakulären Aufschwung.

Mit der Intendanz von Henri Maier (2001-2007) gelangten erstmals u.a. Werke von Berlioz ("LaDamnation de Faust" und "Les Troyens") auf den Spielplan. Die Foyerbereiche des Opernhauses wurden 2007 umfangreich nach den Vorgaben des Denkmalschutzes saniert.

Von 2007 bis 2011 übernahm der Geschäftsführende Direktor Alexander von Maravic´ kommissarisch die Aufgaben der Intendanz. Während seiner Amtszeit wurde Peter Konwitschny als Chefregisseur engagiert. In diesen Jahren waren zahlreiche Produktionen Konwitschnys an der Oper Leipzig zu sehen. Neu für Leipzig entstanden "Alkestis" und "Iphigenie in Aulis" von Christoph Willibald Gluck sowie ein Zyklus mit szenischen Bach-Kantaten.

Seit der Spielzeit 2009/10 ist Ulf Schirmer Generalmusikdirektor der Oper Leipzig. Unter seiner musikalischen Leitung rücken insbesondere die Werke Richard Wagners und Richard Strauss' in den Mittelpunkt des Repertoires. 2011 wurde Prof. Ulf Schirmer zum Intendanten der Oper Leipzig ernannt. Sein Vertrag wurde 2014 bis 2020 verlängert.



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Augustusplatz 12
04109 Leipzig

Telefon: 0341 1261 0

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