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Veranstaltungen

Der Eiserne Vorhang - Fluchten über Bulgarien bis 1989

10.11.  - 02.12.2018 Ausstellung

Die Ausstellung von Fanna Kolarova, Stoyan Raichevsky und Alexander Beilfuss zeigt ein in Deutschland weitgehend unbekanntes Kapitel zu Fluchten von Bürgerinnen und Bürgern aus Ländern des ehemaligen Ostblocks über den sogenannten Eisernen Vorhang. Sie informiert über Fluchtwege von Menschen, die nach dem August des Jahres 1961 durch die bulgarischen Staatsgrenzen einen Weg in die freie Welt suchten und dies nicht selten mit ihrem Leben bezahlen sollten.

Mit dem "Eisernen Vorhang" wurden die Außengrenzen der Länder des "Warschauer Pakts" bezeichnet, in Anlehnung an die Metallzäune, die an den Grenzen dieser Länder installiert wurden. Es flüchteten Menschen aus Ungarn, Polen, Rumänien, der Tschechoslowakei, Bulgarien und aus der DDR über diese Außengrenzen.

Auch viele Leipziger Bürger versuchten über diese Grenzen zu fliehen. Das letzte Fluchtopfer der DDR war der Leipziger Jugendliche Michael Weber. Im Alter von 19 Jahren wurde er im Juli 1989 im bulgarischen Pirin-Gebirge auf der Flucht erschossen, nur wenige Wochen, bevor Ungarn seine Grenzanlagen nach Österreich zu demontieren begann.



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Veranstaltungsort

Der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) Außenstelle Leipzig
Dittrichring 24
04109 Leipzig

Thomaskirche

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