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Hysteria, Foto: Mim Schneider

Hysteria

30.09.2020 Theater
20:00 Uhr
CammerspieleTickets: ab 8,00 EUR

Ein poetisches Monologtheater über das Aus-der-Form-Fallen oder
das Rätsel um die „Hystéra“; altgriechisch: Gebärmutter | von Mühlhausen|Fuhrmann

„Die Gebärmutter ist ein Tier, das glühend nach Kindern verlangt. Bleibt dasselbe nach der Pubertät lange Zeit unfruchtbar, so erzürnt es sich, durchzieht den ganzen Körper, verstopft die Luftwege, hemmt die Atmung und erzeugt allerlei Krankheiten.“ (Platon)

Dies ist die Geschichte von Anna. Und die Geschichte der Hysterie.
Hysterie ist die älteste medizinisch dokumentierte Krankheit. Ein historisches Phänomen. Eine Frauenkrankheit.

Anna ist hysterisch. Zumindest sagen das alle. Sie ist alleine und wartet. Auf die Operation, welche ihr Gebärmutter und Eierstöcke entfernen soll. Eine Behandlung bei besonders schlimmen Fällen der Hysterie. Annas Koffer ist vollgepackt: mit Erinnerungen ihres Lebens, mit Wünschen und Träumen von einer besseren Welt. Einer, in der sich Frauen für mehr interessieren, als nur das Gebären von Kindern und den Katalog der neuesten Vorhang-Mode.

In einer Mischung aus Bühnenrealität und dokumentarischen Erinnerungen findet sich Anna manchmal in ihrer eigenen Gebärmutter wieder.

HYSTERIA ist ein poetisches Monologtheater. Eine physische und verbale Verhandlung – von Geschlechterrollen, Frauenrechten und dem Wissen über den weiblichen Körper – von einer, die aus der Form fällt. Aus einer reinen und tugendhaften Form von Weiblichkeit.

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