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196ff, Foto: Mathias Schaefer

196ff: Eine szenische Installation als Dokumentation rechtsextremer Tötungen

von Ricardo Endt undChristian Hanisch

13.10.2019 Infoabend
18:00 Uhr
CammerspieleTickets: ab 8,00 EUR

2009 gab die Bundesregierung 46 Todesopfer rechtsextremer Gewalt seit der Wiedervereinigung an. 2015 und zuletzt im Juni 2018 wurde diese Zahl auf 83 korrigiert. Dies ist bis heute die offizielle und amtliche Angabe in diesem Zusammenhang. Zeitungen, Verbände und Stiftungen gehen allerdings von einer weitaus umfangreicheren Liste der Opfer aus, die sich kontinuierlich fortschreibt. Stand heute (August 2019): 196 Opfer von PMK-Rechts (Politisch motivierte Kriminalität – Rechts).

Das Projekt 196ff macht diese Liste öffentlich. In einer frei begehbaren räumlichen Installation werden die Opfergeschichten dokumentiert. Schaufensterpuppen werden via Projektion zum Sprechen gebracht. Sie schildern die Namen der Opfer und die Umstände der Tat, sachlich, deutlich und unerbittlich. Eine Zumutung, der sich auszusetzen, gerade in Anbetracht der aktuellen politischen Situation, absolut notwendig erscheint. Premiere ist am 11. Oktober, 20:00 Uhr.

Kartenvorverkauf: Info Büro Werk 2 (Kochstr. 132)

RESERVIERUNGEN: 0341/ 30 67 606 | cammer@cammerspiele.de

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