Warum der Trend weiterhin anhält: ein Pool im eigenen Garten

Die Corona-Pandemie war und ist in vielen Bereichen ein wirklicher Trendsetter . Zu diesen Trends zählt zum Beispiel auch der eigene Pool im Garten. Viele Poolbauer in Deutschland haben die Auftragsbücher jetzt schon für das gesamte Jahr voll. Im Jahr 2021 wurden hierzulande mehr als 30.000 Pools ausgeliefert oder gebaut. Dies bedeutet eine Verdopplung der Pools. Was macht einen eigenen Pool so beliebt und was ist daran kritisch?

In den Gartenboden eingelassene Pools sind sehr beliebt

Die Vorteile eines eigenen Pools waren vor allem während der Pandemie besonders spürbar. Der Pool war während der Pandemie nicht geschlossen und auch jetzt hält sich der Besucherandrang oftmals in Grenzen. Des Weiteren bestehen keine Öffnungszeiten und er kostet keinen Eintritt. Da Schwimmen auch zu den gesunden Sportarten zählt, werden im eigenen Pool das Herz-Kreislauf-System, die Kondition und die Leistungsfähigkeit gestärkt. Besonders beliebt sind Gartenpools, die in den Boden eingelassen werden. Dazu gibt es unter anderem:

  • Kunststoffbecken als Einstückbecken
  • betonierte Folienbecken
  • Edelstahlbecken
  • selbstreinigende Naturbecken

Neben zahlreichem technischen Equipment wird für die verschiedenen Poolmodelle auch eine gute Poolabdeckung benötigt. Die Abdeckung hält Schmutz ab, den Chlorgehalt stabil und die Wärme im Pool. Eine moderne Solarplane heizt sogar das Wasser etwas auf.

Oberirdische Swimmingpools haben mit einer Verkleidung eine tolle Optik

Einen ähnlichen Beliebtheitsgrad haben oberirdische Swimmingpools. Die Pools sitzen auf dem Gartenboden und werden spätestens im Herbst abgelassen und überwintern abgebaut im Keller oder in einem Schuppen. Bei den oberirdischen Modellen kommen meist stabile Stahlwand-Folienbecken zum Einsatz. Die runden oder eckigen Pools benötigen eine Verkleidung, die zum Beispiel aus druckimprägnierten Holzbohlen oder Planken aus Kunststoff bestehen kann. Bleibt der Pool über die kalte Jahreszeit allerdings im Garten stehen, sind auch gemauerte Verkleidungen möglich. Für die Pools wird viel Zubehör im Handel angeboten. Sehr beliebt sind verschiedene Wasserattraktionen wie Massagedüsen und Unterwasserbeleuchtungen. Benötigt werden auf jeden Fall eine Einstiegsleiter, ein Reinigungsset, eine Filteranlage und eine Abdeckplane.

Ein Pool im Garten ist nicht besonders nachhaltig und kostet Unterhalt

Ein Pool im Garten ist aber auch kritisch zu sehen. Ein in den Boden eingelassenes Becken und auch ein gestellter Pool tragen im Garten zur Flächenversiegelung bei. Das Regenwasser kann im Bereich des Swimmingpools nicht richtig absinken und verhindert dadurch die Bildung von Grundwasser. Auch beim Einfüllen von Wasser für den Pool denken vor allem die Besitzer nicht an die Nachhaltigkeit. Ein rechteckiger Swimmingpool mit den Maßen 600 x 300 x 150 cm hat ein Fassungsvermögen von 27.000 Liter. Alleine die Kosten für die einmalige Füllung mit Trinkwasser liegen bei mehr als 100 Euro. Eine Möglichkeit wäre die Füllung des Beckens mit Grundwasser. Diese Variante ist aber im Endeffekt noch teurer, weil das Grundwasser gereinigt werden muss. Zusätzliche Kosten entstehen durch den Strom, der für die Pumpe, die Filteranlage und eine mögliche Beleuchtung verbraucht werden.

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