Tipps und Anregungen für das richtige Heizen und Lüften im Alltag

Wir wollen es in unserem Zuhause möglichst immer gut temperiert und warm haben. Besonders in den kühlen und ungemütlichen Herbst- und Wintermonaten. Denn dann kann es schon einmal draußen empfindlich kalt und frostig werden. Das Aufheizen unserer vier Wände ist allerdings auf ganz unterschiedliche Weise möglich und nicht selten wird dabei unbedacht mit der kostbaren Heizenergie umgegangen und im wahrsten Sinne des Wortes die Wärme aus dem Fenster verpufft.

Viele Faktoren spielen eine wesentliche Rolle, um unnötige Kosten für Heizenergien einsparen zu können. Nicht nur unser Verhalten zuhause selbst und der Umgang mit der Heizung ist dabei wichtig, auch wie man die Zimmer und Räume lüftet und generell der "dicken" Luft am effektivsten und schnellsten Herr wird, ohne zu viel Heizkosten dabei verlieren zu müssen und vieles mehr. Hier sind einige Tipps und Anregungen, wie man es richtig machen kann.

Wie alt sind die Heizkörper?

Alte Heizkörper, die vielleicht schon mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel haben, sollten bei Gelegenheit ausgetauscht werden. Die Körper an sich sind in verschiedenen Größen und auch Formen zu kaufen und sind nicht extrem teuer. Bei Eigentum auf jeden Fall erneuern, das spart am Ende etliche Kosten.

Welcher Heizkörper ist der Richtige?

Die Heizkörper in unserer Wohnung sind der Raumgröße entsprechend angepasst. Desto größer der Raum, umso mehr Heizkörper müssen sein, um die Gesamtfläche bestmöglich aufheizen zu können. Es gibt aber auch Ausnahmen. Rippenheizungen, die relativ schmal sind, aber in die Höhe gehen, sind für Bäder gut geeignet. Diese können aber auch in Bodennähe angebracht den Flur gut aufheizen. Je nach Bedarf und Wunschwärme sollte man hier auf verschiedene Heizkörper setzen.

Ist die Kesseltemperatur richtig eingestellt?

Beispielsweise kann auch schon von Hause aus bei der Grundeinstellung der Heizung etwas falsch gelaufen sein. Denn ist die Kesseltemperatur zu hoch eingestellt, bullert diese natürlich wie in Auftrag gegeben unaufhörlich unter Umständen mit viel zu viel Dampf und Hitze.

Digitale Fernsteuerungen nutzen

Smarthome. Ein Schlüsselwort für bequemes, digitales steuern unterschiedlicher Energiequellen zuhause. Denn hiermit können via Smartphone eben diverse Heizungen eingeschaltet oder ausgeschaltet werden. Aber auch die jeweiligen Leuchtquellen im Haus bedient werden und einiges mehr. Auch hier können diverse Dinge auf Knopfdruck geschehen und so kann einiges an Energien wie Heizwärme und Strom eingespart werden.

Zeitschaltuhren

Diese Uhren erlauben, wenn sie an die jeweiligen Steckleisten für die Stromzufuhr zuhause angesteckt sind, dass sie zur bestimmten Zeit sich selbst an- oder auch ausschalten. Dies ist besonders effektiv, wenn Sommer- und Winterzeit wechseln. So könnte man dann bei Abwesenheit die Heizung ausschalten lassen und bevor wir das Zuhaue betreten dann anschalten und auf diese Weise uns dann eine wohlige Wärme empfängt.

Heizung gleichbleibend warm halten

Wer die Heizung rund um die Uhr relativ gleichbleibend eingestellt hat und nicht ständig die Temperatur am Regler hochstellt, kann einiges einsparen. Lieber zur Strickjacke greifen, anstatt hohe Heizkostenabrechnungen zu riskieren.

Warm anziehen

Was spricht dagegen, wenn man sich es zuhause gemütlich machen möchte und sich dabei einfach etwas wärmer anzieht? Lieber den Pulli anziehen oder die warme Strickjacke überziehen und etwas dickere Socken an den Füßen, als die Heizung hochdrehen. Zu warme Räume sind zudem ungesund und trocknen im Winter die Schleimhäute aus. Da sind grippale Infekte und Co. nicht auszuschließen.

Stoßlüften - die beste Methode für Frischluft

Wenn dicke Luft in den Räumen herrscht, hat sich das kurze Stoßlüften als am effektivsten erwiesen. Einfach die Fenster für etwa fünf Minuten komplett öffnen und die Räume durchlüften (mehr Infos hier).

Durchzug geht auch

Beim Stoßlüften wie auch beim Querlüften, wenn gegenüber liegende Fenster geöffnet werden (Durchzug), kann man für tüchtig Durchzug in den Räumen sorgen. So kann man am schnellsten für frischen Sauerstoff sorgen. Niemals die Fenster über Stunden auf kipp stellen, da bullert die Heizung, um die gewünschte Raumtemperatur halten zu können, extrem.

Was sonst noch zu erwähnen wäre

Wer Heizkosten sparen möchte, dennoch ein wohlig warmes Zuhause vorfinden will und auch noch frische Luft in de Räumen haben möchte, sollte so vorgehen wie in den Punkten erwähnt wird. Denn nur dann ist es möglich, beide Aspekte berücksichtigen zu können, Lüften und Heizkosten sparen, ohne sich dabei zu weit aus dem Fenster lehnen zu müssen. Die Thermostatregler an den Heizungen und Öfen können heutzutage so gut digital eingestellt und programmiert werden, dass sie im Tag- und Nachtmodus ihren Zweck aufs Grad° genau präzise erfüllen und sich die unnötigen Heizkosten allen aus diesem Grund nachhaltig minimieren. Wer dann hin und wieder für Frischluft in den Räumen sorgen möchte, kann dies ruhig mehrmals am Tag durch Durchzug und Stoßlüften tun. Und wenn man allen Familienmitgliedern dazu rät, nicht alle Flurtüren stets offen zu lassen oder gar die Haustüre immer wieder zu lange geöffnet ist, dann kann man sicher sein, dass die Stromabrechnung am Ende des Jahres nicht zur Ohnmacht führt.

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