Smarthome – Sparpotential und verbesserte Lebensqualität

Elektrogeräte, die miteinander kommunizieren, automatisierte Vorgänge in den eigenen vier Wänden? Für manche klingt das immer noch wie eine Geschichte aus einem Science Fiction Roman, doch immer mehr Menschen nutzen moderne Technologien, um sicherer oder bequemer zu wohnen. Manche befürchten hinter Smartphones die totale Überwachung. Doch jeder kann selbst entscheiden, wie viel „intelligentes“ Wohnen in den eigenen vier Wänden zum Einsatz kommt.

Zahlen und Fakten rund um Smart Homes in Deutschland

Obwohl einige noch davor zurückschrecken, smarte Elemente in die Wohnung oder in das Haus zu integrieren. Doch die Entwicklung scheint nicht mehr aufzuhalten sein, wie die folgenden Zahlen beweisen:

  • Im Jahr 2017 waren 4,25 Millionen deutsche Haushalte mit Smart Home Elementen ausgestattet

  • 2019 waren es bereits 6,41 Millionen

  • Experten zufolge ist der Trend nicht mehr aufzuhalten: 2023 sollen es 12,5 Millionen sein

  • Bei den Einsatzgebieten hatten Lichtinstallationen mit einem Anteil von 34,2 Prozent im Jahr 2019 die Nase vorn, gefolgt von Wetterstationen mit 14,8 Prozent und Fernbedienungen mit 14,2 Prozent

  • Am öftesten nutzen Männer unter 40 Jahren, die sich für Technik interessieren, Smart-Living

Der Trend schein also nicht mehr aufzuhalten zu sein. Es muss ja nicht gleich alles per Sprachsteuerung funktionieren. Einige wichtige Elemente aus den neuen Technologien machen das Zuhause jedoch sicherer und komfortabler.

Mögliche Einsatzgebiete für Smart Home Technik

Smarte Technik ist so vielseitig wie der Mensch selbst. Während die einen jedem neuen Techniktrend folgen, sind andere zögerlich und scheuen davor weitreichende Veränderungen in den eigenen vier Wänden zuzulassen. Das liegt unter anderem auch daran, dass manche gar nicht wissen wie ein Smart Home überhaupt funktioniert. Darunter versteht man eine Interaktion zwischen mehreren Haushaltgeräten. Das funktioniert durch Sensoren oder auch Apps über das Smartphone. Es gibt geschlossene Systeme, die nur mit Elektrogeräten von einem bestimmten Hersteller arbeiten. Offene Systeme bieten den Vorteil, dass sich auch Geräte von Drittanbietern integrieren lassen.

Ein Grund, warum Smart Homes immer beliebter werden, ist dass sie zur Sicherheit im Eigenheim beitragen. Schon seit einigen Jahren haben sich Videokameras für die Überwachung des Eigenheims an. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Einbrecher schon alleine vom Anblick einer Kamera an der Fassade abschrecken lassen. Bequem über das Smartphone lässt sich Einsicht nehmen, was während der Abwesenheit der Hausbesitzer am Grundstück vor sich geht. Alarm schlägt ein Smart Home jedoch nicht nur wenn sich jemand unbefugt Zutritt verschaffen möchte. Auch bei Feuer oder einem unerwarteten Wasseraustritt greifen intelligente Systeme ein.

Doch auch vor Eingangstüren hat Smart Living nicht halt gemacht. Es ist möglich, mit dem Smartphone Türen aufzusperren oder von unterwegs Lieferanten oder Handwerkern Zutritt zum Eigenheim zu gewähren. Doch auch als wertvolle Helfer im Haushalt kommen smarte Geräte zum Einsatz: Ein Saugroboter reinigt automatisch und zuverlässig die Bodenreinigung. Das intelligente Gerät erkennt Hindernisse und kehrt bei Bedarf selbst an die Ladestation zurück. Ganz nach einem ähnlichen Prinzip arbeitet ein Mähroboter, der die Gartenarbeit erleichtert. Auch diese Geräte kehren, wenn der Akku leer wird, automatisch zur Ladestation zurück.

Vorteile von Smart Homes

Wie bereits erwähnt tragen Smarthomes zu mehr Sicherheit im Haus oder in der Wohnung bei. Unter anderem ist es möglich, von unterwegs das Licht einzuschalten oder die Rollläden zu senken. Somit wird nach außen der Anschein ermittelt, dass sich jemand zu Hause befindet. Das trägt ebenfalls zur Abschreckung von Einbrechern bei. Moderne Apps am Smartphone sprechen die Lichtmodule oder die Rollläden an, somit kann man stets von der Arbeit oder auch im Urlaub dafür sorgen, dass abends das Licht angeht.

Außerdem schont smart living das Haushaltsbudget. Es ist zum Beispiel möglich, die Heizung dann zu drosseln, wenn sich niemand im Haus befindet. Rechtzeitig vor der Rückkehr nach Hause wird die Raumtemperatur wieder erhöht. Auch Geschirrspüler und Waschmaschinen mit modernen Technologien denken mit: Sie erkennen zum Beispiel wie voll das Gerät ist und wählen ein dementsprechendes Programm aus. Natürlich ist ein Smart Home auch bequem: Es ist zum Beispiel möglich vom Bett aus die Kaffeemaschine zu starten: Ein Befehl mit dem Smartphone reicht aus und das Heißgetränk ist frisch aufgebrüht wenn man aus dem Badezimmer kommt. Somit ist beim Smart Home für jeden etwas dabei: Sicherheit, Sparpotential und nette Spielereien, die Spaß machen und den Alltag erleichtern.

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