Rasenausbesserung oder Neuanlage: Noch bis Ende September möglich

Ein schöner Rasen ist kein Zauberwerk. Wer bei der Rasenneuanlage weiß wie es geht, der kann sich schon nach 2 bis 3 Monaten über einen perfekten grünen Rasen freuen. Vieles hängt hier jedoch auch vom richtigen Timing ab.

Der optimale Zeitpunkt
Der Zeitpunkt der Aussaht des Rasens ist ein entscheidender Faktor für das gelingen. Grundsätzlich bieten sich hierfür 2 Zeitpunkte an. Zum einen im April / Mai, zum anderen im August / September. Zu dieser zeit ist der wärmste Boden und der meiste Niederschlag zu erwarten, was den Rasen schnell keimen und wachsen lässt. Wer nicht anders kann und den Rasen im Sommer aussähen muss, der muss sicherstellen, dass die Fläche täglich bewässert wird. Nach der Keimung dürfen Rasensamen nicht mehr austrocknen.

Gründliche Vorbereitung
Wie bei den meisten Dingen im Garten ist eine gründliche Planung Voraussetzung für ein optimales gelingen der Rasenaussaat. Sofern vorhanden, wird dabei zunächst einmal die alte Grasnarbe entfernt. Hierbei sollte der alte Rasen flach abgestochen werden und nicht mit einer Motorhacke entfernt werden. Das vereinfacht das anschließende Einebnen der Fläche. Nachdem der Boden aufgelockert wurde, gilt es größere Erdklumpen zu zerkleinern sowie Stöcke und Steine aus der Fläche zu entfernen. Mit einem breiten Holzrechen kann die Fläche dann geebnet werden. Als letzten Schritt gilt es die Fläche mithilfe einer Rasenwalze zu verdichten.

Nachdem der Boden also gründlich vorbereitet wurde, lässt man ihn im Schnitt eine Woche ruhen. Während dieser Zeit können vorhandene Hohlräume einsinken und der Boden kann sich „setzen“. Sofern in dieser Zeit Unkraut wächst, sollte es so entfernt werden, dass der Boden nicht aufgelockert wird.

Die Aussaht
Wenn der Boden sich nach etwa einer Woche gesetzt hat, kann das Saatgut aufgebracht werden. Hierbei ist es wichtig, qualitativ hochwertiges Saatgut zu verwenden. Insbesondere dann, wenn der Rasen für einen langen Zeitraum angelegt wird, sollte auf die Qualität höchsten Wert gelegt werden. Für die Aussaat bietet sich ein trockener, windstiller Tag an. Vor dem Aussähen gilt es den Boden noch einmal mit einem Rechen an der Oberfläche etwas aufzulockern, damit sich die Samen gleichmäßig verteilen können. Die Saat kann mit gleichmäßigen Armschwüngen aufgebracht werden, bei größeren Flächen bietet sich die Verwendung eines Streuwagens an. Nachdem das Saatgut gleichmäßig auf dem Boden verteilt wurde, wird dieser mithilfe einer Rasenwalze abermals verdichtet. Durch diesen Prozess erhalten die Samen einen optimalen Kontakt mit dem Boden.

Direkt im Anschluss an die Aussaat muss der Boden gründlich bewässert werden, um die Samen zum Keimen zu bringen. Es kann per Hand gewässert werden, ein Rasensprenger sorgt dafür, dass das Wasser gleichmäßig verteilt wird. Zudem kann man ihn auch auf der Fläche stehen lassen und ist in der Lage im Falle von andauernder Trockenheit schnell wässern zu können. Wenn bei der Vorbereitung und der Aussaat alles richtig gemacht wurde, kann man nach einigen Wochen die erste zarte Rasenfläche sehen. Dass diese noch nicht sehr dicht ist, sollte einen nicht beunruhigen, denn erst durch den ersten Schnitt werden vermehrt Grashalme gebildet. Der Zeitpunkt für den ersten Schnitt ist dann erreicht, wenn die ersten Halme eine Länge von etwa 10 cm erreicht haben.

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