4 Dinge, die Mieter in Leipzig jetzt wissen müssen

Über Mietzahlung, Kündigungsschutz und Wohnungssuche

Die Corona-Krise hat die Menschen fest im Griff. Wir erklären, was Mieter und angehende Mieter in Leipzig jetzt wissen müssen und wie sie die Absicherung ihrer Wohnsituation erreichen.

1. Das Gespräch mit dem Vermieter suchen

Sind Sie durch die Corona-Krise in eine finanzielle Schieflage geraten? Die Bundesregierung hat in Abstimmung mit verschiedenen Behörden Wege gefunden, um Mieter zu entlasten. Das Finanzamt schiebt Steuerforderungen auf, Vermieter kündigen eine Wohnung nicht. Mieter müssen den Vermieter kontaktieren, damit Lösungen gefunden werden.

Positivbeispiel in Leipzig ist GCP, welche dauerhaft für ihre Mieter erreichbar ist. Potenzielle Probleme können dort via Service-Hotline, Mieter-App oder Mail angesprochen werden. Der Wohnverwalter präsentiert sich zuvorkommend und arbeitet gemeinsam mit dem Mieter an einvernehmlichen Lösungen für die kommenden Monate.

Wichtig: Kein Mieter sollte die Mietzahlungen zurückhalten, ohne ein klärendes Gespräch mit dem Vermieter gesucht zu haben. Unstimmigkeiten können zur Kündigung führen.

2. Sicherungen bei Mietrückständen

Studien zeigen, dass zuletzt ein geringerer Anstieg der Mieten zu beobachten war, weswegen viele Mieter mit den Zahlungen ihrer Miete im Rückstand sind. Sie machen sich verständlicherweise Sorgen über eine mögliche Kündigung der Wohnung. Diese Sorgen sind unbegründet.

Die Bundesregierung informiert auf ihren Seiten darüber, dass ein Kündigungsschutz für Mieter besteht. Der Mietrückstand darf zwischen dem 1. April und dem 30. Juni 2020 bestehen. Der Vermieter darf keine Kündigung aussprechen. Grundsätzlich besteht die Pflicht zur Mietzahlung für Mieter. Absprachen zwischen Mieter und Vermieter bezüglich Zahlungen in naher Zukunft sind individuell zu treffen. Eine Möglichkeit stellen Ratenzahlungen dar.

3. Finanzielle Unterstützung beantragen

Das Gesetz zur Beantragung von Sozialhilfe wurde vereinfacht. Viele Mieter nutzen die Möglichkeit und beantragen Wohngeld. Das ist online durchzuführen, die Anträge werden umgehend bearbeitet. Eine Vermögensprüfung findet nicht statt, bei der Gewährung der finanziellen Hilfen werden derzeit Mieten in voller Höhe übernommen.

Diese Regelung ist zeitlich begrenzt, Änderungen sind jederzeit mitteilbar. Auskunft zu dieser Finanzhilfe gibt das Jobcenter. Übernommen werden Kalt- und Warmmieten, Selbstbeteiligungen der Anspruchsberechtigten sind derzeit nicht vorgesehen.

4. Wohnungssuche in Corona-Zeiten

Ein feststellbares dynamisches Wachstum der Stadt liegt vor, die Corona-Krise ändert daran nichts. Änderungen spüren Mieter bei der Wohnungssuche und -besichtigung. Kontaktbeschränkungen und Kontaktverbote lassen die Suche problematisch bis unmöglich werden. Die Digitalisierung hilft und sorgt für einen Erfolg bei der Suche.

Vermieter stellen zahlreiche Bilder der zu vermietenden Wohnung ins Internet, diese Bilder sind per Rechner, Tablet oder Smartphone abrufbar. Interessenten verschaffen sich ein umfassendes Bild von der angebotenen Wohnung, im Einzelfall kann die Besichtigung entfallen.

Virtuelle Besichtigung möglich

Studien belegen: Zugezogene Städter sind jünger als früher. Umso jünger die Zielgruppe, desto leichter lässt sie sich mit digitalen Angeboten erreichen. In Corona-Zeiten kommt der Digitalisierung eine besondere Bedeutung zu. Die virtuelle Wohnungsbesichtigung ist in der aktuellen Lage eine gute Alternative, wenn die angehenden Mieter kein Risiko eingehen wollen.

Die GCP zeigt 360-Grad-Videos durch möblierte Musterwohnungen in verschiedenen Städten. Sie ermöglichen dem Nutzer die eigenständige Bewegung in jedem Raum – bequem von Zuhause. Renovierte und bezugsfertige Wohnungen können auf Anfrage per Videoschalte mit dem Vermieter besichtigt werden. Offene Fragen klären die Beteiligten am Telefon.

Fazit

In Corona-Zeiten ist alles anders, Vermieter und Mieter müssen neue Wege gehen. Ein Mittel ist die virtuelle Besichtigung. Der geänderte Kündigungsschutz muss durch den Vermieter berücksichtigt werden, die Pflicht zur Zahlung der Miete bleibt bestehen. Künftige Mieter müssen ihre Umzugsplanung auf die Vorgaben zum Infektionsschutz abstimmen und den Umzug in oder aus dem Ausland auf die Zeit nach der Krise verschieben.

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