Präsentieren wie ein Endboss

Steve Jobs war einer der besten Präsentatoren der Welt. Er konnte volle Säle in seinen Bann ziehen und Menschen das Gefühl geben, mit seiner Marke Apple verbunden zu sein.

Apple ist nach wie vor eine äußerst beliebte Marke, die aus der Welt der Technik nicht wegzudenken ist. War das alles auf innovative Ideen zurückzuführen, oder auf einen CEO, der stark und überzeugend präsentieren konnte? Was hat Steve Jobs nun getan, um sein Publikum zu fesseln und zu begeistern? Können wir daraus etwas lernen?

Kraftvoll anfangen

Sieht man sich die Präsentationen von Steve Jobs an, fällt gleich auf, dass er seine Zuhörer direkt mit seinem Vortrag fesselt. Wie war das möglich? Er verstand es, seinen Vortrag vom ersten Augenblick an spannend zu gestalten. Man wusste im Voraus, dass etwas Großartiges kommt, und er zögerte den Überraschungsmoment so lange wie möglich heraus, damit das Publikum weiter aufmerksam zuhört.

Das können Sie auch! Wenn Sie mit einer plakativen Aussage, einem Zitat oder einem Oneliner anfangen, ist das Interesse der Zuhörer an dem, was noch kommt, sofort geweckt.

Deine Zeit ist begrenzt, verschwende sie darum nicht damit, das Leben eines anderen zu leben.“ – Steve Jobs

Ihr Zitat oder Statement muss natürlich zu Ihrer Botschaft passen. Es muss zu erklären sein. Vermeiden wollen Sie auch, dass Ihr Publikum ein unangenehmes Gefühl bekommt. Auf keinen Fall wollen Sie jemanden verletzen oder beleidigen. Halten Sie es einfach und effektiv.

Ihren Drive und Ihr Lachen kombinieren

Die Meinungen über Steve Jobs sind geteilt, aber eines ist sicher: Steve Jobs erzählt Geschichten mit viel Leidenschaft. Das wirkt auf Zuhörer äußerst ansteckend. Denken Sie zurück an die Schule, an einen Lehrer, der nicht einfach aus einem Buch vorgelesen, sondern aus vollem Herzen erzählt hat. Daran können Sie sich wahrscheinlich viel besser erinnern. Wenn Sie an Ihre Geschichte glauben, werden Sie das ausstrahlen, und das ist ansteckend für Ihr Publikum.

Außerdem möchten Sie auch menschlich wirken. Jemand mit Sinn für Humor, mit dem man lachen kann. Eine sympathische Person. Ab und zu ein Witz funktioniert gut. Der „trockene“ Stoff, den Sie vermitteln wollen, prägt sich viel besser ein, wenn Sie gelegentlich einen Witz einflechten. Wenn Sie wie es die Webinar Definition vorgibt, ohne Publikum präsentieren, kann es sich sonderbar anfühlen, einen Witz zu machen. Denn Sie hören ja nicht, ob der Witz beim Publikum ankommt. Oft funktioniert es, einen Witz mit voller Überzeugung zu erzählen. Denken Sie daran, es locker und einfach zu halten.

Die Kraft von Stille und Abwechslung im Tonfall

Ein guter Vortrag besteht nicht nur aus starken Worten und ganzen Geschichten. Auch der gezielte Einsatz von Pausen und Stille macht einen großen Teil aus. Hören Sie sich einmal bekannte Präsentatoren an, dann sehen Sie, dass sie mitunter eine volle Sekunde lang Pausen machen. Damit sorgen Sie dafür, dass Ihr Publikum das Gesagte verarbeiten kann.

Außerdem funktioniert Arbeiten mit Intonation gut. Ein Redner mit einer monotonen Stimme wirkt schnell langweilig, besonders online, und die Zuhörer schalten dann schnell ab. Sehen Sie sich einmal ein YouTube-Video an oder hören Sie sich einen Podcast auf Spotify an. Vortragende legen immer wieder Pausen ein und heben manchmal die Stimme an, um bestimmte Punkte besonders zu verdeutlichen. Machen Sie auch einmal eine Aufnahme Ihrer eigenen Präsentation und hören Sie sie sich an! Noch besser ist es, wenn Sie Ihre Zuschauer oder Freunde/Familie bitten, Ihnen Feedback zu geben, wenn Sie sich schwer damit tun.

Achten Sie auf eine gute Balance, damit jedes Wort ankommt.

Nonverbale Kommunikation

Kommunikation geschieht zu 80 % nicht mit Worten, sondern mit dem Rest des Körpers. Besonders bei Präsentationen ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein. Die Art und Weise, wie jemand die Arme bewegt, mit dem Kopf nickt oder eine Haltung einnimmt, sagt sehr viel darüber aus, in welcher Beziehung die Person zum Inhalt des Vortrags steht.

Überlegen Sie, was für ein Gefühl Sie vermitteln wollen, und treffen Sie eine bewusste Auswahl. Eine Geschichte im Stehen zu erzählen, wirkt viel aktiver, denn die Zuhörer gehen davon aus, dass das Tempo beibehalten wird. Möchten Sie lieber eine entspannende Umgebung? Dann ist Sitzen viel angenehmer.

Dafür gilt der Tipp: Sehen Sie sich Ihre eigenen Präsentationen genau an, in diesem Fall sogar ohne Ton. Was fällt Ihnen auf? Gibt es bestimmte Dinge, die Sie oft (unbewusst) tun?

Üben, entspannen und optimieren

Der beste Weg, das Präsentieren wie ein Endboss zu erlernen, ist: üben, offen für Feedback sein und es einfach tun und eine optimale Webinar Software zu nutzen. Es kann sehr befremdlich sein, sich selbst zu sehen und in manchen Punkten gewaltsam etwas anzupassen, aber genau das tun Endbosse. Sie haben dieselbe Präsentation 200 Mal vor dem Spiegel oder einer Kamera eingeübt, bevor sie den gesamten Vortrag auf dem Podium gehalten haben.

Ach ja, das Allerwichtigste ist: Vergessen Sie nicht, Spaß zu haben. Es ist an der Zeit, ins Rampenlicht zu treten.

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