Das Lager richtig organisieren – die besten Tipps dazu!

Viele Firmen haben ein Lager, da sie entweder die Ware als Handelsunternehmen weiterverkaufen oder aus den einlagerten Rohstoffen selbst neue Produkte herstellen. Damit jeder Mitarbeiter einen guten Überblick über die im Lager vorhandenen Materialien, Rohstoffe und Halbfertigprodukte hat, muss es gut organisiert sein.

Kleine Mengen bestellen
Auch, wenn das Unternehmen eine große Menge an Rohstoffen benötigt, sollte sich die Einkaufsabteilung immer so organisieren, dass nie zu große Menge an Materialien eingekauft werden. So hat man einen besseren Überblick über alles, was im Lager ist und vor allem passiert es so auch weniger oft, dass man selten eingesetzte Waren oder Rohstoffe vergisst.

Natürlich kommen bei einem großen Lager auch erhöhte Kosten dazu, da viel Kapital in die Lagerware sowie Rohstoffen investiert wurde.

Je kürzer die Zeit zwischen An- und Auslieferung der Bauteile sowie Produkte ist, desto niedriger sind die Lager- und Kapitalkosten.

In der Regel ist es so, dass bei bestimmten Lieferanten nur große Mengen abgenommen werden können. Falls es möglich ist, sollten Mitarbeiter aber mit den zuständigen Personen sprechen und nachfragen, ob die Rohstoffe auch in kleineren Chargen angeliefert werden können.

Am besten ist es, wenn man die Ein- und Ausgänge des Lagers digital erfasst, sodass jeder Mitarbeiter Zugriff darauf hat.

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First-in-First-Out
Bei Waren, die leicht verderben können, sollten Lagerhäuser unbedingt nach dem System FIFO arbeiten, dass zuerst angelieferte Ware zuerst verschickt werden muss. Dieses Prinzip gilt vor allem in der Lebensmittelbranche.

Zeitfenster organisieren, in dem Ware angeliefert und abgeholt wird
Unternehmen können viel Geld sparen, wenn sie statt eines großen Zeitfensters in der Ware angeliefert und abgeholt werden kann, den Zeitraum auf nur wenige Stunden pro Tag reduzieren. So braucht die Firma weniger Mitarbeiter für die Entgegennahme und Versendung der Ware einstellen.

Lager modernisieren und umstrukturieren
Unternehmen, die bereits seit vielen Jahrzehnten Bestand haben, sollten ihr Lager modernisieren. Die Produkte bzw. Rohstoffe, die ein Betrieb öfters braucht, sollten unbedingt am Anfang des Lagers platziert werden, während Materialien, die selten eingesetzt werden, am Ende des Lagers oder ganz oben gelagert werden sollten.

Produkte, die direkt zum Kunden gehen, müssen separat gelagert werden und deutlich markiert sein. Neben gut beschrifteten Kartonagen sollten auch die einzelnen Produkte mit den notwendigen Informationen gekennzeichnet sein.

Falls Interessierte mehr Informationen zu den handelsüblichen Handauszeichner für die effiziente Etikettierung haben möchten, können sie diese hier nachlesen.

Wenn Unternehmen wenig Platz haben, sollten sie höhere Regale anbringen oder die bisherige Lagerstrukturierung verändert werden.

Digitale Lagerverwaltung
In größeren Unternehmen werden die Lagereingänge bereits seit einigen Jahren digital erfasst. Doch auch kleinere Betriebe können sich dahingehend informieren.

Dank moderner Techniken (Lager-Funk) können Magazineure die eingegangenen Rohstoffe direkt erfassen, welche dann umgehend im ERP-System aufscheinen. So wissen nicht nur die Lagermitarbeiter, welche Waren angekommen sind, sondern auch die Mitarbeiter im Verkauf oder Einkauf.

Die modernen Systeme schaffen es sogar, gute Lagerbewegungen zu organisieren. Wenn beispielsweise gleiche Artikel angeliefert werden, dann entscheidet das System nach welcher Reihenfolge und in welchem Stellplatz die Waren eingeräumt werden. Dank automatischer Verfassung können so auch Neulinge die Rohstoffe und Produkte finden, da sie alle digital erfasst sind und die Lagerplätze deutlich deklariert sind.

Controlling sollte mit den Kennzahlen arbeiten
Damit das Lager stetig überprüft werden kann, wenden Mitarbeiter im Controlling verschiedene Kennzahlen, die die Leistungsfähigkeit des Lagers errechnen können.

In diesem Zusammenhang ist die Umschlaghäufigkeit ist eine sehr bedeutende Kennzahl. Sie beschreibt wie häufig der durchschnittliche Lagerbestand eines Produktes innerhalb eines Jahres entnommen und ersetzt wurde.

Zu wenig Platz – Outsourcing
Unternehmen, die wenig Platz haben oder ihr ganzes Lagersystem umstrukturieren möchten, können sich auch Gedanken über ein externes Lager machen.

Vor allem bei Rohstoffen, die nur sehr selten gebraucht werden, lohnt es sich darüber nachzudenken.

Fazit!
Es gibt tolle Tipps, um das Lager besser zu gestalten. Vor allem eine gute Strukturierung der Stellplätze sowie das Prinzip von First-in-First-Out kann helfen, eine gute Übersicht über die im Lager enthaltenen Produkte zu haben.

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