CNC Steuerung: Was ist das und was bedeutet diese Steuerung für die Industrie?

Die CNC Programmierung (Computer Numerical Control) ist eine numerische Steuerung (auch „CNC Steuerung“ genannt). Diese technologische Möglichkeit findet in Fertigungsunternehmen Anwendung, um Werkzeugmaschinen erstellen zu können. CNC ist ein wesentlicher Bestandteil von Fertigungsprozessen und dient der Automatisierung und Flexibilität.

Es gibt wesentliche Arten von CNC-Verfahren, welche hierauf stützen:

  • CNC-Fräsbearbeitung
  • CNC-Drehmaschinen
  • Plasmaschneider
  • Laserschneider
  • Fräs-/Drehmaschinen
  • Mehrachsen-Fräsen

Wie funktioniert das Prinzip der CNC-Bearbeitung?

Die CNC-Bearbeitung funktioniert über Maschinen mit der bereits genannten numerischen Steuerung, diese umfasst drei- oder fünfachsige Fräsmaschinen. Die Besonderheit in diese Verfahren ist, dass die Maschinen gänzlich automatisiert funktionieren und über einen Computer gesteuert werden.

Die Funktionsweise setzt eine 3D-Datei voraus, welche auf dem Computer geöffnet werden muss. Durch diese 3D-Datei übernimmt die Maschine den Fräsverlauf der Maschine, hierbei ist jedoch zu erwähnen, dass die Maschine dies äußerst präzise und zuverlässig erledigt. Dies ermöglicht eine qualitative Verarbeitung.

Für die Industrie ist diese Form der Metallverarbeitung ein wesentlicher Schritt, denn die Produktion bleibt auf einem Qualitätsniveau, es wird Zeit gespart und die Bearbeitung von Aufträgen ist unkompliziert und zuverlässig zu bewältigen.

Wie ist der Fertigungsablauf bei der CNC-Bearbeitung?

Die CNC-Bearbeitung umfasst wesentliche Schritte, um ein Bauteil herstellen zu können. Durch die moderne CNC-Steuerung ist diese Arbeit allerdings automatisiert. Je nach Vorhaben werden CNC Fräsmaschinen oder eine Centerdrehmaschine vorausgesetzt.

  1. Erstellung eines Entwurfs mit einer Software wie CAD/CAM, hierüber wird auch die Dimension des Bauteils definiert. Es handelt sich hierbei um die erwähnte „3D-Datei“.
  2. Die CNC Maschine setzt nun einen Computer voraus, um die Datei öffnen zu können und die automatische Steuerung der Fräsmaschinen starten zu können.
  3. Jetzt wird ein Materialblock eingelegt, die Maschine hält diesen über eine hydraulische Klemmung in Position.
  4. Fräsmaschine bearbeitet die Masse, um das gewünschte Resultat erzeugen zu können.
  5. Bei Bedarf einen weiteren Block einlegen.
  6. Oberflächenbearbeitung durch Politur und Lackierung.
  7. Bauteil kann jetzt verwendet werden oder in den Verkauf gelangen.

Bearbeitung ist komplex, die Steuerung dagegen unkompliziert

Die Steuerung (oder Bedienung) dieser Anlagen ist einfach, es bedarf lediglich einer Einweisung von wenigen Stunden, damit sich ein Überblick diesbezüglich verschafft wird. Diverse Hersteller haben für die CNC-Steuerung ein eigenes System entwickelt. Aufgrund des Formel 1 Teams ist insbesondere die Steuerung von Haas bekannt.

Damit die Steuerung überhaupt ermöglicht werden kann, haben die Werkzeugmaschinen einen integrierten Speicher von etwa 1 GB, diese Kapazität ist ausreichend für eine funktionierende und umfangreiche Produktion. Weiterhin hat jede moderne Maschine eine WLAN-Funktion oder einen Steckplatz für eine LAN-Verbindung.

Der Bediener navigiert bei Produktionsbeginn durch das Menü und kann hier auch Einstellungen übernehmen, um die letzten Details einzustellen. Um die Einfachheit zu gewährleisten, hat beinahe jede Bedienoberfläche eine grafische Darstellung, sodass sich jeder zurechtfinden kann.

Die Einrichtung von einem Drehtisch erfolgt durch Dialoge und Symbole, jeder kann die Drehachsen und die Ausrichtung schnell und unkompliziert vornehmen. Die Programmierung des Herstellers erlaubt es außerdem, dass Vorlagen ausgewählt werden können und Merkmale definiert werden können.

Schon nach einer kurzen Zeit ist es möglich, hieraus eine funktionale Produktion etablieren zu können für beinahe jede Branche.

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