Digitalisierung von Schulen

Schon seit längerer Zeit wird die Digitalisierung von Schulen umgesetzt. Daher ist es auch ganz interessant, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Dadurch kann sich jeder Interessent darüber informieren, wie es derzeit um die Digitalisierung von Schulen oder vielmehr des Unterrichts bestellt ist. Es muss noch an vielen Ecken nachgebessert werden. Während einige Schulen bereits mit modernster Technik ausgestattet sind, gibt es immer noch viele Schulen in Deutschland, die keinen oder nur sehr sporadisch einen digitalen Unterricht anbieten.

Woran hapert es?

Eines der größten Probleme ist nach wie vor die mangelnde Akzeptanz von Lehrern und Eltern. Sobald es um die Nutzung des Internets geht, wird es oftmals noch mit negativen Aspekten belegt. Im Internet lauern viele Gefahren. Dazu gehören hauptsächlich:

  • Betrug

  • Abzocke

  • Pornografie

  • Spielsucht

Eltern möchten auf keinen Fall, dass ihre Kinder mit solch gefährlichen Medien in Kontakt kommen. Dabei wird jedoch oftmals völlig außer Acht gelassen, dass es im Internet auch viele nützliche Informationen aus seriösen Quellen gibt. Die Unterscheidung von seriösen und kriminellen Quellen sollen die Schüler im Unterricht kennenlernen. Daher ist die Digitalisierung im Unterricht schon aus dieser Sicht wichtig für die Entwicklung der Schüler.

Technische Probleme

Laut einer Umfrage verfügen 40 Prozent aller Schulen in Deutschland über ein funktionierendes WLAN. Das bedeutet, dass an 60 Prozent aller Schulen allein aus technischer Sicht gar kein digitaler Unterricht stattfinden kann. Deshalb ist es als Erstes erforderlich, die Schulen mit der erforderlichen Technik auszustatten. Die Beschaffung der Endgeräte dürfte dann nicht mehr so schwerfallen.

Im Bereich der Technik gibt es aber noch weitere Probleme. Ist eine geeignete Infrastruktur im Schulgebäude vorhanden, müssen entsprechende Filter installiert und konfiguriert werden. Den Schülern sollte es während des Unterrichts nicht möglich sein, auf illegale Inhalte im Internet zugreifen zu können. Deshalb muss ein Administrator dafür sorgen, dass die Internetfilter stets aktuell sind. Zudem muss der Administrator die nötigen Zugangsrechte für Schüler und Lehrer verwalten. Für einen erfahrenen IT-Experten ist dieses aber jederzeit möglich.

Die Beschaffung der Software

Um die Digitalisierung der Schulen voranzutreiben, muss eine funktionierende Software vorhanden sein. Dazu gehören Office- und Präsentationsprogramme. Zudem stehen interaktive Lernprogramme und auch schon Übungstools zur Verfügung. Diese müssen alle installiert, konfiguriert und aktualisiert werden. In vielen Fällen bieten Cloudlösungen die beste Möglichkeit. Dabei werden die Daten nicht auf einem Schulserver, sondern in einer Cloud gespeichert.

Im Bereich der Digitalisierung von Schulen spielt auch der Datenschutz eine entscheidende Rolle. Daher benötigen Schulen auch einen Datenschutzbeauftragten. Diese Arbeit könnte theoretisch von einem Lehrer übernommen werden, sofern er über die erforderlichen Kenntnisse verfügt. Deutlich angenehmer für alle Beteiligten ist es, wenn ein externer Datenschutzbeauftragter tätig ist. Das liegt daran, weil ein Datenschutzbeauftragter sich mitunter unbeliebt macht, weil er die strikte Einhaltung der Datenschutzrichtlinien fordert.

Ein Medienkonzept erarbeiten

Sind die technischen Voraussetzungen vorhanden, scheitert die Umsetzung mitunter auch an einem fehlenden Medienentwicklungsplan. In solch einem Plan wird festgelegt, wie die Digitalisierung an der jeweiligen Schule umgesetzt wird. Bei der Erstellung eines solchen Plans werden die spezifischen Aspekte der jeweiligen Schule berücksichtigt. Anhand des Istzustands wird dann ein Plan entwickelt, der die Digitalisierung der Schule erleichtert.

Die Digitalisierung der Schule auslagern

Die Umsetzung der Digitalisierung von Schulen ist also eine große Herausforderung. Die vorrangige Aufgabe der Lehrer besteht darin, sich weiterzubilden, um sich dadurch auch eine digitale Kompetenz zu verschaffen. Deshalb können Lehrkräfte nicht noch in ihrer Freizeit das Schulnetzwerk einrichten und sich um die Betreuung kümmern. Es gibt jedoch Anbieter, die sich um die komplette Digitalisierung der Schule kümmern. Hier gibt es nähere Informationen.

Fazit

Derzeit hapert die Digitalisierung von Schulen noch an vielen Ecken. Neben fehlenden technischen Voraussetzungen sind es Unsicherheiten bei den Lehrern und der Schulleitung. Die beste Möglichkeit zur erfolgreichen Umsetzung besteht darin, ein externes Unternehmen mit der Umsetzung zu beauftragen.

Empfehlungen
Nach oben

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten zu können und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter.Datenschutz ansehen