RB Leipzig plant nächste Saison wieder mit Zuschauern

Die Planungen für die nächste Saison laufen in Leipzig bereits. Zuschauer sind dort, wenn machbar, wieder mit eingeplant. Den Wunsch, endlich wieder vor gefüllten Rängen zu spielen, ist natürlich nicht allein in Leipzig laut und Vereine, örtliche Politiker, Fans und viele andere machen sich schon Gedanken zu Testphasen, Varianten und Wegen. Aber was plant Leipzig genau und wie steht es eigentlich um die aktuelle Saison?

Was ist genau geplant?

Kurzum: Auch RB Leipzig geht vorsichtig zu Werk und plant das volle Stadion eher in abgespeckter Form. Sicher ist sicher, denn wer die Hoffnungen zu hoch steckt, der zahlt am Ende drauf. Die ersten Planungen gehen von 30 Prozent aus. So bleibt ausreichend Platz zwischen den Zuschauern und die Problematik des Hin- und Abfahrens der Zuschauer fällt nicht so stark ins Gewicht.

Diese Version stützt sich aber eher auf die kommende Saison. In den letzten zwei Wochen wurden auch aus anderen Ligen und somit anderen Vereinen Ideen bekannt, wie Fans wieder ins Stadion geholt werden könnten – noch in dieser Saison. Auch Leipzig plant munter mit:

  • Gespräche - diese sollen Mitte März stattfinden. Ein speziell für die Zuschauerfrage geschaffenes Gremium will sich mit Verantwortlichen der Politik treffen.

  • Konzept - das Konzept von Anfang der Saison, welches aussagt, dass bis zu einer Inzidenz von 50 in Leipzig bis zu 8.500 Zuschauer eingelassen werden dürfen, ist weiterhin aktuell. Allerdings würde die Zuschauerzahl wohl heruntergesetzt.

Eventuell könnte es sogar schnell gehen. Aktuell dürften wohl auch die Leipziger Augen in Richtung Ostsee gerichtet sein, denn dort will der Bürgermeister schon am 20. März einen Zuschauerversuch starten. Allerdings, so ist zu hören, dient der Fußball nur als Kulisse der Großveranstaltung. Es soll eher geprüft werden, inwieweit Teststraßen und die Luca-App funktionieren, wenn 3.000 Menschen zusammenkommen. Fakt ist aber: Funktioniert das Konzept, wäre es nicht nur denkbar, dass RB Leipzig und andere Clubs samt der jeweiligen Städte einen ähnlichen Weg gehen.

Für Leipzig wären Fans im Stadion der ideale Antrieb, um noch ein wenig mehr Leistung herauszukitzeln. Zumal Ostersamstag die Bayern nach Leipzig kommen. Mit Heimfans im Rücken könnte hier der große Punktgewinn kommen.

Kann Leipzig den Titel holen?

Die Chancen standen nicht viel besser. Zum momentanen Zeitpunkt liegt Leipzig nur zwei Punkte hinter den Bayern und hatte die Tabellenspitze zumindest schon mehrfach unter dem Spieltag in Besitz. Die Zeichen stehen aus vielerlei Gründen gut:

  • Bayerns Schwäche – es läuft nicht an der Säbener Straße. Sicherlich holt der Verein seine Punkte, doch üblicherweise haben die Bayern zu dieser Saisonzeit längst einen komfortablen Vorsprung. Nur drei Siege aus den letzten fünf Spielen – und dabei eher mit Glück gewonnen, sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Die einzige Konstante in München ist Lewandowski.

  • Kaum Druck – was hat RB Leipzig zu verlieren? Bei all den exzellenten Platzierungen der letzten Jahre darf nicht vergessen werden, dass Leipzig ein Neuling ist. Der Verein ist erst seit der Saison 16/17 in der Bundesliga und erreichte mindestens immer den sechsten Platz, sogar als direkter Vizemeister in der Aufstiegssaison. Natürlich sind Meisterschaftswünsche vorhanden, doch während Bayern den Titel verlieren kann, kann Leipzig nur gewinnen. Zumal natürlich der DFB-Pokalsieg zum Greifen nah ist.

  • Serie – Leipzig legt eine beeindruckende Serie hin. Keines der letzten fünf Spiele wurde verloren, auch im DFB-Pokal wird durchmarschiert. Einzig die Champions League läuft nicht perfekt, doch ist Liverpool ein anderer Gegner als Schalke. Aktuell ist Leipzig zudem die heimstärkste Mannschaft der Liga. Mit einer eventuellen Zuschauerrückkehr könnte das zum echten Clou in der Hinterhand werden.

  • Restprogramm – wer den Titel holen will, der darf nicht auf den Gegner schauen. Mit wenigen Ausnahmen ist das Restprogramm jedoch zu bewältigen. Einzig der 27. Spieltag ist schwierig und wichtig, denn dann kommen die Bayern nach Leipzig. Die Bayern haben jedoch ebenfalls die vermeintlich schwersten Gegner schon hinter sich. Fakt ist: Am eventuell wichtigsten Spieltag, dem 34., sehen sich beide Vereine herausfordernden Gegnern gegenüber: Bayern spielt gegen Augsburg, Leipzig gegen Union Berlin.

Doch bei allen Chancen und Möglichkeiten darf nicht vergessen werden, dass Leipzig in der Verfolgerrolle steckt und die Bayern Druck gewohnt sind. Sicher sind die Münchner momentan nicht in der besten Form, doch gewinnen sie oft knapp und wenig schön, doch effektiv. Im Titelkampf geht es um ›Alles oder Nichts‹ und Leipzig muss jeden Patzer aus München nutzen, ohne jemals Schwäche zu zeigen. Die Wettanbieter sehen die Bayern nach wie vor vorne. Wer gerne auf seinen Favoriten setzen möchte, kann dies bei verschiedenen Anbietern tun – doch vorher ist ein genauer Konditionencheck angesagt. Dazu gehört neben den Quoten auch der Neukundenbonus. So bietet der bet at home Bonus laut diesem Test viele spannende Möglichkeiten.

Gibt es noch Verfolger?

Nein. Natürlich, so wie sich rechnerisch auch der FC Schalke retten könnte, liegt Leipzig mit fast drei Spielen Vorsprung vor dem VfL Wolfsburg. Nur ein echter Einbruch der Bullen könnte dafür sorgen, dass die Wölfe oder auch Frankfurt noch ins Titelgeschäft eingreifen.

Die sonstigen Meisterschaftskandidaten haben sich schon längst aus dem Rennen verabschiedet und fechten eher die Europa League-Plätze denn die Champions League-Plätze unter sich aus. Auch das zeigt, dass Leipzig die Zeit für sich nutzen sollte, denn es ist unwahrscheinlich, dass die Meisterschaft in den nächsten Jahren wieder so ›leicht‹ erreicht werden kann.

Fazit – Hoffen, planen, Titelchancen

Natürlich plant RB Leipzig schon, wie Zuschauer zurück ins Stadion gebracht werden können. Dass von der nächsten Saison die Rede ist, hat stets mit der Lizenzierung zu tun: Die Unterlagen müssen am 15. März eingereicht sein und in die Papiere werden natürlich auch fiktive Zuschauer aufgenommen. Die Hoffnung ist eine ganz andere: Dass diese Saison wenigstens ein paar Zuschauer in das Rund dürfen. Und wer weiß, vielleicht hat Leipzig die Tabellenspitze dann so fest im Griff, dass die wenigen Fans vor Ort beim letzten Heimspiel schon die Übergabe der Meisterschale sehen können.

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