Leipzig auf dem Weg zur Fußballmacht

Seit drei Jahren gehört der RB Leipzig nun zum Oberhaus des deutschen Fußballs und hat sich in dieser Zeit einen festen Platz in der Bundesliga erspielt. Die Bullen schicken sich an, die Phalanx von Bayern München und Borussia Dortmund zu brechen und langfristig im Konzert der großen mitzuspielen. Nach anfänglichen Anfeindungen hat sich der Verein in der Bundesliga etabliert. Geschicktes Marketing, intelligente Transfers und eine klare Spielphilosophie zeichnen das Konzept von RB aus. Der Verein reift nach und nach zu einem Topclub. Kein Wunder, dass die Heimspiele der Bullen zu wahren Publikumsmagneten in Leipzig geworden sind. Wir werfen einen Blick auf die Entwicklung des Vereins zu einem Leipziger Vorzeigeprojekt.

Synergetischer Effekt für die Stadt
Bisher war die Bundesliga im Osten Deutschlands eher Mangelware. Hansa Rostock und Energie Cottbus zählen noch zu den „erfolgreicheren“ Vertretern in der höchsten deutschen Spielklasse. Die großen Zeiten von Dynamo oder Lokomotive Leipzig liegen lange zurück. Kein Wunder also, dass der Aufstieg des RB Leipzig mittlerweile für großen Zulauf sorgt. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Wirtschaft in Leipzig aus. Wenn die Bullen ein Heimspiel haben, boomt die Stadt. Gastronomen und Hoteliers freut das. Auch in anderen Bereichen ist der synergetische Effekt zu erkennen. Das Potenzial in einer Großstadt wie Leipzig birgt auf jeden Fall einen schlafenden Riesen. Schaut man in andere Metropolen wie Hamburg, Köln oder Stuttgart, muss man anerkennen, was Red Bull aus Leipzigs Möglichkeiten macht. Die Partnerschaft zwischen Porsche und dem RB ist nur eines dieser Beispiele.

Moderne Infrastruktur für den Erfolg
Das weitläufige Zentralstadion ist Geschichte, die moderne Red Bull Arena bietet ein Fußballerlebnis auf modernstem Niveau. Für die WM 2006 wurde das traditionsreiche Stadion an alter Stelle neu erbaut. Seit 2010 trägt es mit Red Bull Arena den Namen des Hauptsponsors. Das Stadion gilt zu den modernsten Einrichtungen im deutschen Fußball. Gleiches gilt für das Trainingszentrum und die Jugendakademie. Zudem beschränkt sich der Verein nicht nur auf Fußball, sondern führt beispielsweise auch eine erfolgreiche eSports-Abteilung. All diese Aspekte bringen Leipzig „zurück“ auf die Karte.

20 Jahre RB Leipzig
Im Mai dieses Jahres feierte der Verein sein 10-jähriges Bestehen. Mit dem Startrecht des SSV Markranstädt ging man in der Saison 2009/10 erstmals mit dem Namen RB Leipzig an den Start. Was folgte war der rasante Aufstieg zur ersten Adresse im ostdeutschen Fußball. Nach zwei Jahren in der zweiten Bundesliga war es dann zur Saison 2016/17 so weit – in Rekordzeit marschierte der Verein in die Bundesliga. Von Beginn an sorgte das Team, damals noch unter Trainer Ralph Hasenhüttl, für Furore und avancierte zum besten Aufsteiger der Bundesliga-Geschichte. Gleich im ersten Jahr sicherten sich die Bullen die Vize-Meisterschaft. Schon damals waren Spieler wie Emil Forsberg, der seit 2015 im Verein ist, oder Yussuf Poulsen tragende Säulen der jungen Mannschaft.

Erfolgreiche Red Bull Arbeit im Fußball
Seitdem hat sich der Verein in der Spitzengruppe der Bundesliga etabliert. Mittlerweile gelingt es sogar, sich gegen größere Vereine auf dem Transfermarkt durchzusetzen. Erst vor wenigen Wochen ließ man nach Informationen von Tag24 den FC Arsenal trotz eines Mega-Angebots für den Innenverteidiger Dayot Upamecano abblitzen. Auch im Ringen um Nationalstürmer Timo Werner bleiben die Verantwortlichen bisher hart. Unter anderem gilt der FC Bayern, der bei den Bundesliga Wetten von Betway mit einer Quote von 1,22 (Stand 10.8.) der große Favorit auf die Meisterschaft ist, als größter Interessent für Werner. Man darf gespannt sein, was noch bis zum Ende des Transferfensters passieren wird. Doch die erfolgreiche Arbeit von Red Bull beschränkt sich nicht nur auf Leipzig. Weitere „Zweigstellen“ wie Salzburg, New York oder Rio sorgen in ihren Ligen ebenfalls für gute Ergebnisse.

Was können die Fans von der neuen Saison erwarten?
RB Leipzig geht nun also in seine vierte Bundesligasaison. Der wichtigste Transfer wurde dabei schon vor mehr als einem Jahr bekanntgegeben: Das junge Trainertalent Julian Nagelsmann wird ab der Saison 2019/20 den Job an der Seitenlinie übernehmen. Als jüngster Bundesligatrainer aller Zeiten sorgte er mit seinem geradlinigen Spiel bereits in Hoffenheim für Aufsehen. Auch der FCB und Borussia Dortmund sollen ihr Interesse an dem Trainer bekundet haben. Doch die Verantwortlichen um Ralf Rangnick und Oliver Mintzlaff konnten Nagelsmann von dem Potenzial des Projekts RB Leipzig überzeugen. Gegenüber RB-Live zeigt sich der Sportchef begeistert: „Wir kriegen einen der interessantesten und spannendsten Trainer in Europa. Dass einige andere es versucht haben zeigt: Wir sind für solche Trainer ein hochinteressanter Club geworden.“, so Rangnick. Dies unterstreicht noch einmal die rasante Entwicklung des Vereins.

Fans und Besucher der Stadt dürfen sich auf jeden Fall auf eine hochinteressante Bundesligasaison freuen.

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