Ein Überblick über die Geschichte der deutschen Bundesliga: Das sind die top-Champions des Turniers

Welcher Verein hält in der deutschen Liga den Rekord als Titelträger? Welche Vereine zählen zu den Gründungsvereinen der deutschen Liga? Wir blicken zurück in die vergangenen Jahre und liefern hier spannende Hintergründe sowie interessante Fakten zur Historie der Bundesliga.

Seit mehr als einem halben Jahrhundert rollt der Ball in der deutsche Bundesliga bereits über das Spielfeld. Das hört sich zwar schon sehr lange an, ist es im Vergleich zu anderen Ländern aber noch gar nicht. In Ländern wie Spanien, England oder Italien gründeten sich bereits vor mehr als hundert Jahren erste nationale Liegen im Bereich der Profi Fußballer. Im Jahr 1963 war es dann auch in Deutschland soweit und die deutsche Bundesliga ging an den Start. Was natürlich sehr spannend war, denn nun gab es auch in Deutschland Wettquoten Bundesliga. Zuschauerinnen und Zuschauer konnten also nicht nur bei den Spielen zuschauen, sondern auch auf den Ausgang einzelner Partien oder natürlich auch auf den Ausgang ganzer Turniere wetten. Organisiert wurde das – anders als in anderen Ländern – über die Toto, die es bis heute gibt. Mittlerweile natürlich ergänzt durch Möglichkeiten, die das Internet zu bieten hat.

Doch warum genau war eigentlich die Gründung einer eigenen Liga für Deutschland so wichtig? Die Gründe sind eigentlich ganz einfach nachvollziehbar: Nur so war es dem Land möglich, an Turnieren wie zum Beispiel dem Europapokal teilzunehmen.

In der ersten Spielzeit der Bundesliga in den Jahren 1963 und 1964 waren gleich sechzehn Clubs in der ersten Liga vertreten. Später kamen dann natürlich weitere hinzu oder sie stiegen auf. So erging es zum Beispiel der RB Leipzig, der seit der Saison 2016 in die erste Bundesliga aufgestiegen ist. Damit ist klar: die genaue Zusammensetzung – welche Vereine also in der ersten der zweiten Liga spielen – bleibt immer in Bewegung. Auch das sorgt bei den Zuschauerinnen und Zuschauern natürlich für Spannung und ordentliches Mitfiebern.

Hier eine Übersicht, welche Vereine von Anfang an dabei waren:

  • Eintracht Frankfurt

  • Borussia Dortmund 

  • Werder Bremen 

  • 1. FC Nürnberg 

  • 1. FC Kaiserslautern 

  • 1. FC Köln 

  • 1. FC Saarbrücken 

  • 1. FC Nürnberg 

  • FC Schalke 04 

  • TSV 1860 München 

  • VfB Stuttgart 

  • Eintracht Braunschweig

  • Hertha BSC

  • Meidericher SV 

  • Preußen Münster 

  • Hamburger SV 

  • Karlsruher SC 

Bevor es zur Gründung der Bundeliga kam, war es so, dass sich die sechzehn Mannschaften in Oberliga Nord, Oberliga Südwest, Oberliga West, Oberliga Süd und Stadtliga Berlin unterteilten. Was vielleicht auffallen mag: Die Bayern waren bei der Gründung der deutschen Bundeliga noch gar nicht mit dabei. Nach einer Art erstem Testlauf der neuen Struktur wurden die teilnehmenden Mannschaften in der darauffolgenden Spielzeit dann von sechzehn auf achtzehn aufgestockt. Das sind im Übrigen immer noch weniger Vereine, als in anderen Ländern in der Liga zusammen kommen. Denn in Ländern wie zum Beispiel Spanien oder England sind jeweils zwanzig Vereine in der ersten Liga vertreten. Das ist auch der Grund, weshalb in Deutschland immer wieder die Aufstockung auf zwanzig Mannschaften heiß diskutiert wird. Doch bisher hat sich hierzulande noch keine Mehrheit dafür gefunden.

Und welche Mannschaft ist es, die nun in der über fünfzig jährigen Geschichte die meisten Titel für sich nach Hause holen konnte? Ja, richtig - es waren tatsächlich die Bayern. Sage und schreibe dreißig Mal hat der Münchner Verein 1. FC Bayern München den Titel schon nach Hause getragen. Damit liegen sie im Feld der deutschen Fußballclubs ganz weit vorne. Erst viel weiter danach kommen mit jeweils fünf Titeln die Clubs Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach auf dem zweiten Platz. Der Verein 1. FC Werder Bremen schaffte es mit insgesamt vier Titeln auf den vierten Platz, dahinter folgen dann der VfB Stuttgart und der Hamburger SV gleichauf auf Platz sechs. Den siebten Platz teilen sich die Vereine der 1. FC Köln und der 1. FC Kaiserslautern miteinander. Platz neun der Rangliste der meisten Titel halten der TSV 1860 München, der 1. FC Nürnberg und der VfL Wolfsburg inne.

Hier der Gesamtüberblick über die Anzahl der nach Hause gebrachten Bundesliga-Titel aller deutschen Vereine:

Platz Verein Anzahl der Bundesliga-Titel
1 FC Bayern München 30
2 Borussia Dortmund 5
  Borussia Mönchengladbach 5
4 Werder Bremen 4
5 VfB Stuttgart 3
  Hamburger SV 3
7 1. FC Kaiserslautern 2
  1. FC Köln 2
9 TSV 1860 München 1
  1. FC Nürnberg 1
  VfL Wolfsburg 1

Was auf den ersten Blick unmissverständlich und klar ist: Mit ihren sage und schreibe dreißig Titeln sind die Bayern wohl wirklich nicht mehr einzuholen. Es funkten zwar immer mal wieder andere Vereine dazwischen, die den Titel zu sich nach Hause holten, doch der 1. FC Bayern München war es, der es letztendlich immer wieder nach ganz oben schaffte. Und auch, wenn den Erfolg zwar kein anderer Club mehr toppen kann, so ist es doch für die Zuschauerinnen und Zuschauer Spielzeit für Spielzeit wieder spannend, wer den Gesamtsieg nach Hause tragen kann - oder vielleicht besser gesagt, welcher deutsche Verein es möglicherweise schafften mag, sich gegen die Bayern zu behaupten.

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